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Demnächst auch Hausaufgabenbetreuung mit Erzieherin Anne-Marie Matthias / Infoblatt-"Redakteure" gesucht

Jugendarbeit: Pilotprojekt um drei Monate verlängert

Kathrinhagen (la). "Wir haben eine kleine Flamme gezündet und hoffen, dass daraus ein loderndes Feuer wird", hat Ortsvorsteher Manfred Spenner während des Neujahrsempfangs des TSV Kathrinhagen zum Thema "Offene Jugendarbeit" gesagt. Das Pilotprojekt in Kathrinhagen ist gut angelaufen. Vor zwei Monaten hat die Erzieherin Anne-Marie Matthias ihre Arbeit aufgenommen (wir berichteten) und schon einiges bewegt.

veröffentlicht am 13.01.2007 um 00:00 Uhr

Anne-Marie Matthias hat in der Jugendarbeit eine erste Flamme ge

So hat sie Kontakt zu Jugendpflegern in Obernkirchen, Bad Nenndorf und Bückeburg aufgenommen und arbeitet intensiv mit Manfred Spenner und den örtlichen Vereinsvertretern zusammen. "Die positiven Impulse haben dazu geführt, dass das Projekt, das vom Arbeitsamt finanziert wird, um drei Monate, also auf insgesamt neun Monate, verlängert wurde", freut sich Spenner. Danach hofft Anne-Marie Matthias, von der Gemeinde als Jugendpflegerin eingestellt zu werden. "Ich könnte mir das schon vorstellen, wenn auch nicht mit einer Vollzeitstelle", hatte Bürgermeister Thomas Priemer dazu gesagt. Nach Gesprächen mit Kindern, Jugendlichen und Eltern und auf der Grundlage der Erfahrungen der anderen Jugendpfleger hat Matthias einige Veränderungen eingeführt. "Zunächst haben wir das Mindestalter der Kinder für die verschiedenen Aktionen eine Etage tiefer gesetzt", erzählt die Erzieherin. Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 15 Jahren werden jetzt eingeladen mitzumachen. "Die kleineren Kinder lassen sich besser begeistern und haben noch keine feste Freizeitgestaltung", sagt Manfred Spenner. "Außerdem werden wir unsere Veranstaltungen auf Sonnabende legen, weil der Zeitplan der Kids durch den Nachmittagsunterricht ohnehin schon sehr eng gesteckt ist", ergänzt Matthias. Neu wird auch sein, dass die Kinder und Jugendlichen aus Borstel und Poggenhagen mit in das Pilotprojekt integriert werden. "Wir werden unsere wöchentliche ,Info-Zeitung' in Zukunft auch in Borstel und Poggenhagen verteilen", erläutert Spenner, der selber jedes Wochenende rund 100 Exemplare in Kathrinhagen verteilt. Übrigens sucht Anne-Marie Matthias noch immer drei oder vier kleine "Redakteure", die ihr bei der Herstellung des Informationsheftes helfen. Auf zwei erfolgreiche Veranstaltungen kann die Jugendbetreuerin bereits zurückblicken. Kekse wurden gebacken und auf der Eisbahn in Lauenau hatten die Kinder und Jugendlichen jede Menge Spaß. Demnächst soll ein Kickerturnier organisiert werden, zu dem auch Jugendliche aus Bückeburg, Obernkirchen und Bad Nenndorf eingeladen werden. Ein weiterer Ausflug auf die Eisbahn und eine Fahrt zu einem Fußball-Bundesligaspiel sind ebenfalls vorgesehen. In Absprache mit dem Leiter der Grundschule Auetal, Carl Gundlach, ist auch eine Hausaufgabenbetreuung an zwei bis drei Tagen pro Woche geplant. "Ein Wunsch, den Eltern an mich herangetragen haben und den ich gern erfülle",sagt Matthias. Besonders wichtig ist den Organisatoren der Jugendarbeit, dass sie nicht am Bedarf der Kinder vorbei arbeiten. Daher sollen in Kürze alle Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis 15 Jahren mit ihren Eltern zu einem Informationstreffen eingeladen werden. "Wir wollen die Bedürfnisse der Kinder ermitteln und mit ihnen auf eine Wellenlänge kommen", erläutert Spenner. Im Mai wollen sich alle Kathrinhagener Vereine präsentieren. Die Jugendbetreuerin wird dann eine erste Zwischenbilanz vorlegen. "Die Zusammenarbeit mit den Vereinen ist sehr gut, und das ist auch besonders wichtig, denn schließlich soll die offene Jugendarbeit über die Vereine mitorganisiert und finanziert werden", so Spenner. Der TSV Kathrinhagen hat übrigens bereits einen Kicker angeschafft, mit dem die Jugendlichen spielen können. "Zwar ist das Pilotprojekt der offenen Jugendarbeit derzeit auf Kathrinhagen beschränkt, aber natürlich können alle Auetaler Kinder und Jugendlichen an den Veranstaltungen teilnehmen", stellt Spenner klar. Wer Fragen hat, oder bei dem Info-Heft mitarbeiten möchte, kann sich montags, mittwochs und freitags von 13 bis 18 Uhr im Büro des Ortsvorstehers melden. Dort ist Anne-Marie Matthias zu den genannten Zeiten erreichbar.



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