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Mitgliederzahl einfach verringern?

Jugend: Kaum Kandidaten für Parlament

Rodenberg/Bad Nenndorf (jak). Das Interesse der Jugendlichen, sich für einen Platz in den Jugendparlamenten in Rodenberg und Nenndorf zu bewerben, ist gering. Die Bewerbungsfrist war Ende vergangener Woche abgelaufen. Von den 849 wahlberechtigten Jugendlichen in der Samtgemeinde Rodenberg, die jeweils persönlich angeschrieben wurden, haben sich neun Jugendliche für das Parlament gefunden, in Bad Nenndorf sind es zwölf.

veröffentlicht am 24.01.2008 um 00:00 Uhr

Der Urnengang dazu ist am 20. und 21. Februar in den beiden Samtgemeinden geplant. Das Parlament sollte sich ursprünglich aus elf Jugendlichen zusammensetzen. Man habe noch drei weitere Tage gewartet, ob noch Bewerbungen nachkommen, sagte Günther Wehrhahn auf Anfrage. Er ist mit der Organisation des Parlaments in Rodenberg beauftragt. Es habe sich aber niemand mehr gemeldet. Auch in den Schulen wurde Werbung gemacht, doch nach Ansicht Wehrhahns scheint vielen interessierten Jugendlichen die Zeit zu fehlen, sich neben Hobbys, Sport und Schule noch politisch zu engagieren. Diesen Eindruck hatte er nach einem Gespräch mit Irmtraud Gratza-Lüthen gewonnen. Bei der Rektorin hatten sich mehrere Schüler nach dem Aufwand für solch eine Aufgabe erkundigt. In Rodenberg ist nun daran gedacht, das geplante Jugendparlament nicht mehr mit elf gewählten Mitgliedern zu besetzten, sondern die neun Interessenten dafür zu nominieren. Eine Wahl wäre dennoch nötig, denn aus dieser Reihe sollen die Jugendlichen ihren Bürgermeister bestimmen. Nenndorf will es laut Wehrhahn bei elf Mitgliedern belassen, einer der zwölf Bewerbern bleibe demnach"auf der Strecke". Das Interesse ist zwar dürftig, ganz abschreiben will Wehrhahn das Projekt aber nicht. In Rodenberg wolle man erst einmal abwarten, bis sich das Jugendparlament etabliert hat, vielleicht bestehe dann größeres Interesse.



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