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JU: Opferschutz geht klar vor Täterschutz

Landkreis (rd). Die Junge Union Schaumburg (JU) hat sich zur Debatteüber Jugendkriminalität geäußert: "Der Opferschutz muss oberste Priorität haben und somit ganz klar über dem Täterschutz stehen", so JU-Kreisvorsitzender Johannes Hennig. Der Staat müsse hart durchgreifen, wenn Intensivtäter ihren Mitmenschen Schaden zufügen, so die JU in einer Stellungnahme. Man müsse alles Notwendige tun, um die Bürger vor solchen Gewalttätern zu schützen.

veröffentlicht am 13.02.2008 um 00:00 Uhr

"Wenn ein Jugendlicher Gewalttaten in zweistelliger Anzahl verübt hat, muss man überlegen, wie viel Hilfe er noch verdient hat", so Kreisvorstandsmitglied Markus Panzer. "Deswegen ist es wichtig, sowohl eine gute Präventionsarbeit zu leisten, als auch bei Gewalttaten schnell und hart durchzugreifen", ergänzte Hennig. Allerdings müsse man auch ganz klar sagen, wie man mit Straftätern, die schwere Gewalttaten begehen, umgehen will. Auch eine schnellere Abschiebung ist laut JU-Pressemitteilung notwendig. "Es geht hier weder um die große Mehrzahl der nichtdeutschen Mitbürger, die sich gesetzestreu verhalten, noch um Leute,die im normalen Maße straffällig werden. Es geht um brutale Intensivtäter, die ihr Gastrecht missbrauchen und damit auch dem Zusammenleben von Deutschen und ausländischen Mitbürgern in hohem Maße schaden. Dies sehen übrigens auch die meisten ausländischen Mitbürger so", so Timo Büsking, Mitglied des Arbeitskreises Gesellschaft der JU.



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