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Teenager-Chor "Adonia" erfreut zum "20." der Gefährdetenhilfe mit Musical

Jona und der Wal stoßen in Bad Eilsens Kursaal auf ein großes Echo

Bad Eilsen. Zum 20. Geburtstag der Gefährdetenhilfe Bad Eilsen konnte Leiter Viktor Brakowski mit einem besonderen Geschenk aufwarten. Er hatte den 70-köpfigen Chor "Adonia" und eine flotte Band zum Musicalabend in den Kursaal geholt.

veröffentlicht am 18.03.2008 um 00:00 Uhr

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Das Riesenaufgebot galt der Aufführung von "Jona und der Wal", einer Geschichte aus dem Alten Testament, in der der biblische Prophet von Gott den Auftrag erhielt, der damaligen Weltmetropole Ninive den Untergang anzukündigen. Aber Jona lehnte ab, weil er das Unternehmen für zu gefährlich hielt. Kurzum: Es handelte sich um eine Storyüber Berufung und Flucht, Untergang und Gnade, die gewährt wurde, als der schiffbrüchige Jona in einem dicken Walfisch landete. Von besagter Gnade durften aber auch die reuigen Bürger aus Ninive profitieren. Der Stoff für das Stück und die zündende Musik stammten von Markus Heusser, einem Schweizer Komponisten, der den Teenager-Projektchor ebenso animiert wie engagiert leitete. Erwähnenswert erscheint überdies, dass die Akteure ihr Programm in einem von mehreren "Musical-Camps" binnen einer Woche erarbeitet haben. Die tragende Säule von "Adonia" ist der gleichnamige gemeinnützige Verein mit Sitz in Karlsruhe. Temporeich undüberaus spritzig kamen im von Groß und Klein sehr gut gefüllten Kursaal 14 frisch-freche Songs bei flottem Szenenwechsel daher. Der aus verschiedenen Elementen gemixte Soundtrack umfasste unter anderem Titel wie "Stopp. Halt. Ohne mich!", "Ich hau´ ab!", "Freiheit", "Wo ist ein Gott wie du?", "Jetzt geht´s richtig los", "Hab Erbarmen" und zum Schluss "Mit jedem, der es einsieht". Geschickte Ausnutzung der Bühnenelemente und viele Einfälle in Sachen Gesang und Bewegungskombinationen sorgten bei diesem animierenden Spektakel quasi durchlaufend für Turbulenzen. Denn Proben-Konzepte und Ideen wurden von dem Ensemble von Beginn an mit so außerordentlicher Spielfreude umgesetzt, dass die Zuschauer sofort spürten: Alle Beteiligten sind mit Spaß und Elan bei der Sache. In guter Form befanden sich zudem die Band und deren eifriger Saxofonist im Vordergrund. Auf diese Weise gelang es dem großen Team, Bilder zu erzeugen, die sich trotz heutiger Reizüberflutung ins Gedächtnis brannten. Nicht enden wollender Beifall belohnte die munteren Mitwirkenden und bekundete somit reges Interesse an Einstudierungen dieser Art.



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