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Vortrag für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr

Johanniter-Rettungshundestaffel

BREMKE. Was macht eigentlich eine Rettungshundestaffel?

veröffentlicht am 07.12.2017 um 00:00 Uhr

Katrin Seizer erläuterte den jungen Brandschützern aus Bremke die Aufgaben der Johanniter Rettungshundestaffel. FOTO: MS/PR

Autor:

Maike Schaper

Das konnten die Mitglieder der Jugendfeuerwehren Bremke und Halle selbst erfahren. Katrin Seizer von der Johanniter Rettungshundestaffel Südniedersachsen war ins Feuerwehrhaus Bremke gekommen, um den Nachwuchs-Brandschützern die Grundzüge ihrer Arbeit zu vermitteln.

Unterstützt durch einen Beamer-Vortrag lernten die Jugendfeuerwehrmitglieder von Seizer viel darüber, wie die Rettungshundestaffel mit tierischer Unterstützung Menschen hilft. Das Einsatzgebiet der Staffel aus Holzminden erstreckt sich etwa von Göttingen bis nach Hildesheim. Im vergangenen Jahr wurden die Retter zu 30 Einsätzen gerufen, erzählt Seizer. Die Staffelleiterin berichtet von einer Seniorin, sie war gefallen und lag für die menschlichen Rettungskräfte uneinsehbar. Stundenlang konnte sie nicht gefunden werden. Erst die Hundestaffel schaffte es, die Frau in der kalten Nacht aufzuspüren. „Mit Hunden lässt sich schnell ein großes Gebiet absuchen“, unterstreicht Seizer die Vorteile. Die vermisste Seniorin zu finden, „das konnten nur die Hunde mit ihrer feinen Nase“, sagt Seizer und zeigt in ihrer Präsentation anhand eines Balkendiagramms, um wie viel Hunde besser riechen können als Menschen.

Ein paar Tage später ging es für die Jugendfeuerwehren aus Bremke und Halle dann von der Theorie in die Praxis. Sie fuhren nach Holzminden und schauten sich das Training der Rettungshundestaffel an.

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