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Interview mit SCR-Kapitän Sven Mingram

"Jetzt zählt nur noch der pure Kampf!"

Fußball (jö). Im Sommer herrschte beim SC Rinteln uneingeschränkte Zuversicht. Der Kader wurde nochmals erweitert, Trainer Ralf Fehrmann bereitete die Mannschaft erstmals auf die Saison vor und die Leistungen in den Testspielen waren gut. Umso erstaunlicher der sensationelle fußballerische Absturz. Die 0:2-Heimniederlage gegen den bis dahin sieglosen SV Obernkirchen war für den SC Rinteln der absolute Nullpunkt. Wir unterhielten uns mit Sven Mingram, dem 30-jährigen Kapitän, über die Ursachen der Krise.

veröffentlicht am 05.10.2007 um 00:00 Uhr

SCR-Kapitän Sven Mingram appeliert an die Einstellung der einzel

Wie kann es sein, dass eine Mannschaft, die im Sommer gegen den Niedersachsenligist VfL Bückeburg gewinnt und Bezirksoberligist Preußen Hameln fast aus dem Pokal wirft, plötzlich in der Bezirksliga noch nicht einmal gegen Abstiegskandidaten bestehen kann? Bei uns hat die Verunsicherung wie eine Krankheit um sich gegriffen. Ich glaube, die Niederlage in Gehrden war der eigentliche Auslöser. Wir machten das Spiel, vergaben große Chancen und kassierten Gegentore durch leichtfertige Fehler. Auch Eimbeckhausen hat gezeigt, dass wir mit einfachen Mitteln zu schlagen sind. Durch die Fehler und die vielen Fehlpässe ging unsere Moral verloren. Wir haben eine insgesamt junge Mannschaft, die empfindlich reagiert. Nach Uwe Oberländer und Ulf Netzeband scheint nun mit Ralf Fehrmann ein weiterer renommierter Trainer Probleme mit dem SC Rinteln zu bekommen. Ist die Mannschaft untrainierbar? Das ist völlig abwegig. Ich sage ganz klar: Ein Trainerproblem gibt es nicht, diesen Mechanismus lassen wir uns auch nicht einreden. Ralf Fehrmann ist genau der richtige Mann für uns, gerade in dieser schwierigen Situation. Gefragt ist allein die Mannschaft. Dem SC Rinteln wurde im Sommer eine Position im oberen Drittel zugedacht. Wurde auch durch die hohen Erwartungen die momentane Situation ausgelöst? Zumindest wird es für uns dadurch nicht einfacher. Wir spüren schon einen gewissen Druck, das ist in Rinteln nun mal so. In den nächsten schweren Spielen werden wir uns als Mannschaft nicht auf die spielerischen, sondern allein auf die kämpferischen Aspekte zu konzentrieren haben. Es wird schwer, aber wir kommen da mit Einsatz wieder heraus.



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