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Total subjektiv – aber so starten Sie perfekt in Ihren Sommerurlaub

Jetzt wird’s wieder richtig heiß: 20 Songs voller Sonnenschein!

Jetzt kommen Sie mir bloß nicht mit „Summer Dreaming“. Oller Bacardi-Saufsong. Kann ich nicht mehr hören. Nicht am Meer. Nicht am Badesee. Nicht am Weserstrand. Wer zum Teufel ist auf die Idee gekommen, ihn einst als kompletten Song auf Tonträger zu bannen? Die 17 nervigen und eben so gar nicht entspannten Sekunden Werbetrailer im Fernsehen hätten gereicht. Heute ist alles anders, heute spielen Radiostationen „Summer Dreaming“ immer noch rauf und runter. Im Original, remixed und weiß Gott noch wie. Fürchterlich langweilig.

veröffentlicht am 04.07.2009 um 06:39 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:26 Uhr

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Jens Meyer

Autor

Jens Meyer Leiter Redaktion PR- und Sonderthemen zur Autorenseite

Nun steht die Frage an: Was zeichnet einen, ja vielleicht sogar d e n (einzig wahren) Sommersong aus? Jeder, der nach einer allgemeingültigen Antwort sucht, wird nicht fündig. So’n Pech aber auch. Musikalische Ansätze und Hitpotenzial können hier nicht in die Waagschale geworfen werden. Erstens deshalb, weil das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Und zweitens, weil sich über Geschmack trefflich streiten lässt (oder auch nicht…). Es gibt eben verschiedene Ansichten über die Qualität eines Songs oder Künstlers.

Dann funktioniert’s nur über den Titel. „Sun“ (für: Sonne) muss enthalten sein. Oder „Summer“ (für: Sommer). Oder „shine“ (für: scheinen). Im besten Fall alles auf einmal. In modernen Zeiten wie diesen, da das WorldWideWeb das Herunterladen von Musik ganz und gar legal (selbstverständlich!) möglich macht, stellt sich selbst die Frage nach den notwendigen CD-Käufen für unsere Sommersonnenscheinmusik nicht. Kriegt man ja alles. Ab damit also auf den mp3-Player. Wer’s klassisch mag, der möge sich was brennen, und zwar ganz schnöde auf einen CD-Rohling. Mehr als 80 Minuten sind dann aber nicht drin. Beziehungsweise nicht drauf.

Na, dann brennen wir was. „Let the sunshine in“ singen Julie Driscoll und Brian Auger im Duett. Lange nicht gehört. Rauf damit und rein ins Ohr. „Summertime“ in der Version von Sarah Vaughan ist ein Muss; die Jazz-Sängerin, leider schon im Jahre 1990 verstorben, hat damit die Lizenz zum Sonnenstrahleneinfangen. Für die Rocker: „Summerrain“ von Whitesnakes letztem Album „Good To Be Bad“. David Coverdale singt „Love comes over me falling like summer rain, like summer rain.“ – Sinngemäß: Liebe fällt auf mich wie Sommerregen, wie Sommerregen.“ Schöner kann eine Liebeserklärung nicht klingen.

Django Reinhardt „Shine“, „Solea“ von Miles Davis, „3rd Stone From The Sun“ von Jimi Hendrix. Ja, unser Rohling füllt sich. Dass Carlos Santana gleich zweimal drauf ist, bitteschön, das liegt daran, dass er mit „Free As The Morning Sun“ und „Curacion (Sunlight On Water)“ eben zwei tolle musikalische Beiträge verfasst hat, die sich mit Sommersonne befassen.

Die Top 20 – ganz und gar subjektiv auserwählt – stehen unten auf dieser Seite. Machen Sie sich zu Hause ’ne schöne Sicherungskopie. Nächste Woche gibt’s hier die Top 20 der „Rain“-Songs. Regen gehört auch zum Sommer.

Die Top 20 der Redaktion!

Ain’t No Sunshine – Al Jarreau (oder wahlweise auch von Bill Withers)

3rd Stone From The Sun – Jimi Hendrix Free As The Morning Sun – Santana

Summertime – Sarah Vaughan Solea – Miles Davis

Sunny – Paul Carrack Morning Sun – Incognito

Summerrain – Whitesnake Shining Song – Steve Winwood

Sunshine – Alexander O’Neal Summer Sun – Koop

Sunshine’s Better – John Martyn Und es war Sommer – Peter Maffay

Shine – Django Reinhardt

Let The Sunshine In – Julie Driscoll & Brian Auger

Curacion (Sunlight on water) – Santana Staring At The Sun – U2

Summer In The City – Joe Cocker Boys Of Summer – Don Henley

Summertime – Ella Fitzgerald



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