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Bauschild aufgestellt / Mehr Platz für das Jugendwohnheim

Jetzt wird der Ostflügel saniert: Geld von EU, Kirche, Stadt und Kreis

Möllenbeck (wm). Vor genau 1111 Jahren ist die Klosteranlage in Möllenbeck gebaut worden. Und dass dieses einmalige Baudenkmal immer mehr in den Focus der Öffentlichkeit rückt, bewies nicht nur das inzwischen zehne "Irish-Folk" im Kloster am Samstag Abend - mit gewohnt riesigem Publikumsandrang - sondern auch ein paar Stunden vorher die offizielle Aufstellungeines Bauschildes, das den Weiterbau im Kloster dokumentiert. Hier soll mit europäischer Unterstützung über Leader-Plus der Ostflügel als Jugendwohnheim ausgebaut werden. Auch eine Reaktion darauf, dass es für den Westflügel, bisher schon Jugendheim, mehr Anfragen als Übernachtungsmöglichkeiten gibt. 300 000 Euro kommen dafür aus dem EU-Topf, ein ungewöhnlicher hoher Betrag, der zeigt, welchen Stellenwert dem Klosterprojekt auch über die Grenzen des Kreises hinaus eingeräumt wird. Was eine Ausnahmegenehmigung des Ministeriums für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erforderlichmachte. 150 000 Euro bringt die ev. reformierte Kirche selbst auf, 150 000 Euro finanzieren Stadt und Landkreis gemeinsam.

veröffentlicht am 18.06.2007 um 00:00 Uhr

Ein Projektstart mit einem optimalen Termin, konnte man doch angemessen am Abend bei Irish-Folk feiern. Dort traf sich dann auchörtliche wie überörtliche Prominenz, von Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz begrüßt, der Pastor Roland Trompeter ausdrücklich dafür lobte, dass er mit "Geduld in den Untiefen des Europäischen Förderrechts wie des bundesrepublikanischen Ausschreibungsrechts" die Orientierung nicht verloren habe. Ohne ihn als Motor könnten auch die öffentlichen Körperschaften wenig bewegen. Ein weiterer Baustein in der Entwicklung des Klosters zu einem besonderen Ziel sei die Anbindung an den Pilgerweg von Loccum nach Volkenrada wie den thematischen Radweg vom Stift Fischbeck zum Kloster. Die spannende Frage am Ende der 10. Klosternacht, wieviel Besucher waren es nun eigentlich, wollte niemand schlüssig beantworten, denn es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Wobei übrigens eine schnelle Umfrage ergab - niemand hätte etwas gegen einen Obulus als Eintritt einzuwenden, wenn das Geld für eine weitere Sanierung und den Erhalt des Klosters bestimmt wäre.



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