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Gewerkschaft der Polizei freut sich aber über Sanierung des Dienstgebäudes in Hameln

Jetzt warten Lärm und Dreck

Hameln. Für die Polizeiinspektion (PI) Hameln-Pyrmont /Holzminden war das vergangene Jahr ein schweres, aber zugleich auch ein erfolgreiches. „Unsere Mitarbeiter sind zum Teil bis an ihre Leistungsgrenze oder sogar darüber hinaus gegangen“, bilanzierte PI-Leiter Ralf Leopold bei der Jahreshauptversammlung der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

veröffentlicht am 27.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:21 Uhr

Und die Zahlen geben ihm recht: eine Aufklärungsquote von rund 69 Prozent, eine gute Fortbildung, ein geringer Krankenstand – das alles spricht für sich. Aber: „Vor allem Wohnungseinbrüche beunruhigen die Bürger“, so der Polizeichef, der zugleich froh darüber ist, dass mit Landesmitteln jetzt endlich die neue Wache saniert werden kann. „Das alles müssen wir wertschätzen“, forderte Leopold. Auch der GdP-Vorsitzende Ralf Hermes sieht bei den Beamten „eine kleine Aufbruchstimmung“ dank der angekündigten Sanierungsmaßnahmen – „auch wenn das zunächst viel Staub und Dreck bedeutet und die Hundeführer ausquartiert werden müssen.“

Trotz der angespannten Finanzlage gibt das Land Niedersachsen immerhin rund 770 000 Euro für die Modernisierung der Polizeigebäude in Hameln aus, neben der Jugendanstalt Hameln, die ebenfalls saniert wird, der zweitgrößte Brocken.

Dass das notwendig ist, davon scheint auch der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann, zugleich innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion, überzeugt zu sein. „Die Gebäude hier in Hameln sind teilweise in einem katastrophalen Zustand“, sagte er. Watermann versicherte der Polizei seinen Respekt und seine Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Aufgaben und dankte, „dass Sie das Gewaltmonopol des Staates ausüben“. Und dieser Staat, so seine Anmerkung zum „Fall Edathy“, müsse nach rechtlichen Vorgaben handeln, nicht nach politischen oder moralischen.

Zuvor hatten Klaus Dierker, stellvertretender GdP-Landesvorsitzender, und Harald Calsow, Bezirksgruppenvorsitzender Göttingen, sich mit tarifrechtlichen Fragen beschäftigt, die etliche Polizeibeamte bewegen. Ein offenbar großes Thema ist die Besoldung nach A 11. Das sei kein Spitzenamt, deshalb müsse jeder Beamte im Laufe seiner Dienstzeit die Möglichkeit haben, dieses Amt zu erreichen, so eine zentrale Forderung.

Für langjährige Mitgliedschaft in der Gewerkschaft der Polizei dankten Calsow und der stellvertretende Landesvorsitzende der GdP, Klaus Dierker, den folgenden Mitgliedern: für 25 Jahre Mitgliedschaft Siegfried Motzner, Holger von Conradi, Frank Sonntag und Guido Krosta. Bereits 40 Jahre in der GdP sind Thomas Knaack, Uwe Dorndorf und Jürgen Krending. Und 50 Jahre in der GdP sind Bernd Rischmüller und Manfred Lüdeking.CK



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