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Beide Boulebahnen am Wochenende eingeweiht / Am 17. Mai geht es dann um Wanderpokale

Jetzt rollen die Silberkugeln auch in Heeßen

Heeßen (sig). Was in Luhden, Bad Eilsen und Ahnsen zur Normalität geworden ist, trifft nun auch auf Heeßen zu: Der neue Volkssport Boule hat auch hier eine Heimstatt gefunden. Damit sind die Voraussetzungen dafür geschaffen worden, dass bei den Meisterschaften der Samtgemeinde im kommenden Jahr endlich auch Heeßer Mannschaften um den Titel mitspielen. Buchholz folgt in wenigen Wochen, und dann gibt es keine boulefreie Ortschaft mehr innerhalb der Samtgemeinde.

veröffentlicht am 07.05.2007 um 00:00 Uhr

Sportfreunde: Bürgermeister Wilhelm Brümmel (M.) mit (v.l.) Kai

Wie groß das Interesse an diesem neuen Angebot im Herzen von Heeßen ist, zeigte sich am Sonnabend bei der Eröffnung der beiden Plätze neben dem Schützenhaus mit ihren Maßen von vier mal 16 Metern. "Es hat schon ganz schön lange gedauert, bis wir das Werk vollendet hatten", bekannte freimütig Bürgermeister Wilhelm Brümmel bei seiner Begrüßung. Und so ganz wunschgemäß ist es noch gar nicht ausgefallen. Durch die Trockenheit der letzten Wochen hat nämlich der aus Mineralgemisch bestehende Unterbau nachgegeben. Deshalb rollten die Metallkugeln am Sonnabend auch nicht so lange. Die Bahnen waren in der Zwischenzeit einfach zu weich geworden. Sie sollen jetzt aber umgehend bewässert und verdichtet werden. Immerhin startet hier am Himmelfahrtstag ein Pokalturnier, dessen Ausrichtung der SPD-Ortsverein übernommen hat. Pokalstifter ist Frank Nocon von der Künstleragentur "Art& Acting" in Bad Eilsen. Bislang haben sich für diesen Wettbewerb aus dem Bereich der Samtgemeinde vierzehn Mannschaften gemeldet. Wer das noch nachholen will, der sollte sich bis zum 16. Mai unter der Rufnummer (05722) 981 300 in die Teilnehmerliste eintragen lassen. Ortsvereinsvorsitzender Kai Alack: "Es gibt Gruppenspiele, dann eine Überkreuz-Runde und schließlich das Finale. Zum Rahmenprogramm gehören ein Kinderflohmarkt, eine Hüpfburg, ein Kuchenbüfett sowie ein Grill und ein Getränkestand." Nicht so wettkampfmäßig ging es bei der Einweihung zu. Da traten die teilnehmenden sieben Teams zwar auch in zwei Gruppen an, aber bei diesem Auftakt wurde noch ganz locker gespielt. Am Ende lagen folgende vier Teams vorn: Koppelsbruch, Heeßer Krug, Mörtelgruppe und "Die Schaumburger". Bürgermeister Wilhelm Brümmel bedankte sich bei Gerhard Hasse, der diese Fläche an die Gemeinde verpachtet hatte und sich während der Arbeitsphase hier häufiger sehen ließ. Einen Blumenstrauß erhielt Gabi Stubmann, stellvertretend für das ganze Team der Schaumburger Beschäftigungsgesellschaft, das hier Hand angelegt hatte. Der stellvertretende Bürgermeister Kai Alack kümmerte sich um den sportlichen Ablauf des Turniers und brachte für die wissbegierigen Akteure die 13 Seiten umfassenden Wettkampfregeln mit. Samtgemeinde-Bürgermeister Bernd Schönemann bedauerte, dass es eine Spedition nicht geschafft hatte, rechtzeitig die vorgesehenen Bänke für das Gelände anzuliefern. Eines nicht mehr fernen Tages werde es darüber hinaus auch in Heeßen eine Beleuchtung für die Bouleplätze geben, unterstrich er.

Dicht gedrängt verfolgen die Bouleanhänger die Eröffnung der Hee
  • Dicht gedrängt verfolgen die Bouleanhänger die Eröffnung der Heeßer Anlage hinter dem Gemeindehaus.


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