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MdL frustriertüber die Qualität der getroffenen fachlichen Aussagen / Perspektiven entwickeln statt herumzumäkeln

Jetzt kontert Pörtner in Sachen Übernachtungszwist

Bückeburg (rc). "Mit Unverständnis und einem gehörigen Maß an Frustration über die Qualität der getroffenen fachlichen Aussagen" hat der Landtagsabgeordnete Friedel Pörtner (CDU) auf Aussagen von Vertretern der Stadt zu Übernachtungszahlen und dem Rückgang der Besucherzahlen reagiert. Zahlen, die vom Landesamt für Statistik zu "Beherbergungen im Reiseverkehr" in Niedersachsen in 2006 vorgelegt worden sind (wir berichteten).

veröffentlicht am 27.02.2009 um 09:21 Uhr

Er habe in seiner Presseerklärung nur die amtlichen Zahlen des Landesamtes für die in Frage kommenden Orte in Schaumburgs wieder gegeben und sei nicht wertend auf die Zahlen eingegangen. Die Formulierung "Die Touristenströme fließen an Bückeburg vorbei" sei nicht Bestandteil seiner Erklärung gewesen. Die vorgelegten Daten seien die offizielle Grundlage von Entscheidungen der Landesregierung, führt Pörtner weiter aus. Diese Zahlen seien in der Vergangenheit von den Verantwortlichen der Stadt, wie aber auch in allen Teilen Niedersachsens, als offizielle Vergleichszahlen akzeptiert worden. Darauf aufbauend sei versucht worden, entsprechende strategische Überlegungen für die Perspektiven des Tourismus in Bückeburg zu entwickeln. Nun aber werde an den Zahlen herumgemäkelt. Die Vertreter der Stadt hatten in ihrer Erklärung die Zahlen nicht in Zweifel gezogen, ihrerseits aber darauf verwiesen, dass Pörtner in seiner Erklärung nicht die besondere Bückeburger Situation erwähnt hatte: dass 2006 die Zahl der meldepflichtigen Übernachtungsbetriebe von zwölf auf neun zurückgegangen, die Bettenzahl von 340 auf 258 um 24 Prozent gesunken ist. Eine Zahl, die sich wenige Spalten zuvor in der amtlichen Statistik des Landesamtes findet. Pörtner hofft, dass sich die Äußerungen der Stadt nicht negativ auf seine Bemühungen für "in Bälde" anstehende tourismuspolitische Entscheidungen der Landesregierung auswirkten, für die er sich schon "seit längerer Zeit energisch einsetzt". Im Übrigen sei es wesentlich sinnvoller, seine "geistige Kraft dafür zu verwenden, wie die amtlichen Zahlen für den Tourismus verbessert werden können, anstatt zum Mittel der Pressekonferenz zu greifen und damit der Sache, um die es hier geht, wahrlich keinen guten Dienst zu erweisen."



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