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Seniorenresidenz "Schäferhof" feierlich eingeweiht / Heute ziehen die ersten Bewohner ein

"Jetzt können wir im Alter im Auetal bleiben!"

Rehren (la). "Für das Auetal ist dies heute ein zukunftsprägender Tag", hat Bürgermeisterin Ursula Sapia gestern bei der offiziellen Einweihung der MediCare Seniorenresidenz "Schäferhof" unterstrichen: "Denn jetzt können wir auch im Alter im Auetal bleiben."

veröffentlicht am 15.07.2006 um 00:00 Uhr

Zehn Monate Bauzeit, acht Millionen Euro Kosten: Die MediCare-Se

Mit der Eröffnung des "Schäferhofes" könnten nun 115 ältere und pflegebedürftige Bürger aus dem Auetal und der näheren Umgebung in der Nähe ihrer Familien die professionelle Betreuung erfahren, die sie benötigen. "Es ist ein freundliches, offenes, liebevoll eingerichtetes, helles Haus geworden. Ein Ort zum Wohlfühlen", lobte Sapia. Ihren Lieblingsplatz habe sie auch schon entdeckt: "Die Dachterrasse ist einfach traumhaft und bietet einen tollen Blick ins Auetal." Sapia stellte fest, dass die neue Einrichtung außerdem knapp 100 Arbeitsplätze ins Auetal gebracht habe. Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier wies darauf hin, dass die Unternehmensgruppe MediCare mit dem "Schäferhof" den dritten Standort im Landkreis habe. "Damit wird die Vielfalt der hiesigen Pflegeeinrichtungen mit modernen Häusern erneut erweitert", so Schöttelndreier. Der Landkreis freue sich über das Engagement desleistungsstarken Unternehmens MediCare. Die Standorte in Bückeburg, Haste und Rehren seien gut gewählt. Mit ein Grund dafür, weshalb der Landkreis als Träger eigener Pflegeeinrichtungen keinen rücksichtslosen Wettbewerb, sondern ein faires Miteinander erwarte, war sich der Landrat sicher. Im Herzen des Auetals, in Rehren, entstand auf einer Grundstücksfläche von rund 7500 Quadratmetern in einer Bauzeit von nur zehn Monaten eine moderne, stilvolle Einrichtung für 115 ältere und pflegebedürftige Menschen. Auf drei Etagen wurden 101 Einzel- und sieben Doppelzimmer eingerichtet und im Außengelände lädt eine Grünfläche von 4900 Quadratmetern zum Spaziergang ein. Das öffentliche Café im Eingangsbereich der Einrichtung wird in den kommenden Tagen eröffnet. "Das könnte eine Begegnungsstätte für Jung und Alt werden", freute sich Sapia. Acht Millionen Euro Baukosten hat die Semmelhaack-Gruppe investiert. Mit den beteiligten Firmen, dem Generalunternehmer Müller-Bau, der Concept Consulting Rodewald und der Betreibergesellschaft MediCare habe man hervorragend zusammen gearbeitet, sagte Oberbauleiter Hergen Stolle von der Semmelhaack-Gruppe. Ein besonderes Lob ging an den Auetaler Verwaltungsvize, Thomas Priemer, der das Projekt unermüdlich und mit viel Engagement unterstützt habe. "Dass wir den Termin der Fertigstellung einhalten konnten, ist fast ein Wunder und nur dem hervorragenden Einsatz unserer Bauarbeiter zu verdanken", sagte Reinhard Mühlenhof, Seniorchef des Generalunternehmens Müller-Bau. Durch den harten Winter sei man mit den Bauarbeiten sechs Wochen in Verzug gewesen. Diese Zeit hätte man schließlich doch wieder aufholen können. Fleißig waren in den vergangenen Tagen auch die neuen Mitarbeiter des "Schäferhofes". "Sie haben geputzt, geputzt und nochmals geputzt", sagte Müller und bedankte sich bei allen mit einem Blumenstrauß für ihren Einsatz. Hergen Stolle überreichte schließlich den symbolischen Schlüssel für die Einrichtung an Helmut Müller und sagte: "Ich habe einmal nachgeschlagen. Residenz heißt so viel wie Palast oder Schloss. Behandeln Sie die Bewohner also wie Adelige." Heute ziehen die ersten Bewohner in den "Schäferhof" ein. "Wir haben bereits jetzt zum Start über 40 feste Anmeldungen vorliegen und sind sicher, dass das Haus bald vollständig belegt ist", sagte Geschäftsführer Helmut Müller. Für die Kunden und Bewohner des "Schäferhofes" werde alles getan, damit sie sich wohl fühlen, keine Lebensqualität einbüßen müssten und immer Menschlichkeit und Freundlichkeit erwarten könnten, versprach Müller.

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