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Der glückliche Überraschungssieger Wiedensahl schlägt den VfL Bückeburg im Finale mit 1:0

Jessica Orlowski schießt TuSG zum Masterssieg

Frauenfußball (pm). Mit einem echten Paukenschlag und einemÜberraschungssieger ist das 2. Schaumburger Frauenmasters beim TSV Eintracht Bückeberge zu Ende gegangen. Nachwuchstalent Jessica Orlowski traf Sekunden vor Ende des Finales und sicherte der TuSG Wiedensahl den "Hagebaucentrum Altenburg-Cup" mit einem 1:0 gegen den VfL Bückeburg.

veröffentlicht am 19.12.2007 um 00:00 Uhr

Masterssieger TuSG Wiedensahl mit dem Vorsitzenden des TSV Bücke

Aber nicht nur der Sieger gehörte vor den rund 250 Zuschauern in Stadthagen zu den Überraschungen. Das Drehbuch des Turniers musste mehrfach umgeschrieben werden. Eine nicht erwartete Rolle spielte beispielsweise Kreisliga Kellerkind SG Südhorsten/Enzen, das sich als Vorrundenzweiter in die Hauptrunde vorkämpfte und am Ende mit dem achten Platz hochzufrieden sein konnte. Mit einem starken Neuzugang Jennifer Hennings vom VfL Bückeburg gelangte der TSV Krankenhagen sogar bis ins Halbfinale. Nach der Vorrunde in Dreiergruppen spielten die Gruppendritten in der Trostrunde um einen Geldpreis und einen Spielball. Mit drei 1:0-Erfolgen sicherte sich der TSV Eintracht Bückeberge II diesen Lohn und schloss den Wettbewerb versöhnlich ab, gefolgt vom TSV Algesdorf, dem TSV Eintracht Bückeberge III und dem SC Deckbergen-Schaumburg. In der Hauptrundengruppe A hatte der Gastgeber zunächst keine Probleme und setzte sich gegen RW Stadthagen (3:1) und die SG Lauenhagen (2:0) sicher durch. Zum Gruppensieg fehlte noch ein Zähler. Doch schon im abschließenden Spiel gegen die TuSG Wiedensahl (zuvor 2:0 gegen Lauenhagen und 0:0 gegen Rot-Weiß) zeigte Jessica Orlowski ihren Killerinstinkt, erzielte den Wiedensahler 1:0-Siegtreffer und schubste den TSV damit vom Gruppenthron. In der Gruppe B strauchelte der VfL Bückeburg nur kurz beim 1:1 gegen den TuS Apelern. Nach dem 0:1 des TuS gegen den TSV Krankenhagen war der Weg für den VfL zum Gruppensieg wieder frei und der Bezirksoberligist tüte ihn mit einem 4:0 gegen die SG Südhorsten ein. Platz zwei ging an den TSV, der Südhorsten mit 3:0 bezwungen hatte. In den Platzierungsspielen setzte sich Rot-Weiß gegen Südhorsten mit 2:1 durch und wurde Siebter. Den fünften Rang belegte die SG Lauenhagen mit einem 1:0-Sieg gegen den TuS Apelern. Nicht nur dieser Zu-Null-Sieg sicherte Katharina Stobinski im SG-Tor die Krone als beste Torfrau im Wettbewerb und damit einen der wertvollen Preise, die das Schuh- und Sporthaus Kreft, das Restaurant Dinysos und die Firma Extrakt-Chemie gespendet hatten. Im Halbfinale sicherte Carola Liebrecht, die als beste Spielerin des Turniers geehrt wurde, der TuSG Wiedensahl mit zwei Treffern das 2:0 gegen Krankenhagen. Danach wurde es prickelnd. Im mit viel Einsatz geführten Duell der beiden Turnierfavoriten TSV Eintracht Bückeberge und VfL Bückeburg knisterte die Spannung 14 Minuten lang. Jedes Team wartete auf den entscheidenden Fehler des Gegners - der nicht kam. Das 0:0 führte zwangsläufig zum Siebenmeterschießen. Dabei traf für den TSV Bückeberge nur Neuzugang Jessica Biesterfeld (vom Niedersachsenligisten SG Limmer), für den VfL Bückeburg Katja Selchow und Carola Heinke. Im Spiel um den dritten Platz spielte die Eintracht dann gegen Krankenhagen befreit auf. Beim 3:0-Erfolg stockte Inka Schütt mit zwei Treffern ihr Torkonto auf fünf auf und sicherte sich den Preis als treffsicherste Schützin. Das Finale bot Spannung bis zuletzt und ein Herzschlagfinale mit dem glücklichen Sieger aus Wiedensahl. "Zusammen mit dem ersten Punktspielsieg gibt uns dieser Erfolg weiteren Rückenwind für die Rückserie in der Meisterschaft", sagte TuSG-Trainer Nils Lebherz.

Wiedendahl und Bückeburg lieferten sich ein spannendes Finale um
  • Wiedendahl und Bückeburg lieferten sich ein spannendes Finale um den Hagebaucentrum Altenburg-Cup. Foto: ph


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