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Stadtkonferenz zu Kinder- und Jugendarbeit in Stadthagen

Jeder kleine Schritt ist ein Erfolg

Stadthagen (jcp). Zur mittlerweile 6. Stadthäger Stadtkonferenz ist fast jeder gekommen, der in Stadthagen tagtäglich mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat. Das ambitionierte Ziel der rund 40 Teilnehmer: eine Verdichtung des Netzwerkes der Vereine, Organisationen und Institutionen, deren Schwerpunkt die Arbeit mit der jungen Generation ist.

veröffentlicht am 24.06.2008 um 00:00 Uhr

Vor den Ergebnissen steht bei der Stadtkonferenz die sorgfältige

In seiner Begrüßungsrede zu Beginn der Veranstaltung verwies Bürgermeister Bernd Hellmann auf den hohen Stellenwert, den Kinder und Jugendliche im "Leitbildprozess" der Stadt einnähmen. "Es kann nur im Interesse einer Stadt sein, dass sie über ein umfangreiches Angebot für junge Menschen verfügt", sagte Hellmann dazu. Fachkundlich führte Birgit Böhm von "Mensch und Region", einer Beratungsgesellschaft für Entwicklungsprozesse, durch das Programm. Die Entscheidung der beteiligten Vertreter unter anderem von Schulen, Arbeiterwohlfahrt und Kinderschutzbund, eine externe Moderatorin für die Stadtkonferenz zu gewinnen, begründeten die Beteiligten gemeinhin mit der Unvoreingenommenheit eines Blickes von Außen. Arbeitsgruppen diskutierten im Hauptteil der Konferenz "Chancen und Ziele" der Kinder- und Jugendarbeit in Stadthagen. Auch die bisherigen Erfolge wurden analysiert, um aus ihnen heraus ein Schema für gelungene Projektarbeit ableiten zu können. Als Diskussionsgrundlage dienten hier zum Beispiel der "Mitternachtssport" oder auch das Familienzentrum. Einige konkrete Ergebnisse der 6. Stadthäger Konferenz: Jugendpfleger Ralf Cordes wird sich mit Vereinen in Verbindung setzen, um zwischen diesen eine noch intensivere Zusammenarbeit anzuregen. Auch die Vertreter der Schulen gaben bekannt, in Zukunft "enger zusammenrücken" zu wollen. Des weiteren möchten auch Liesel Sachteleben von der VHS und Stephan Hartmann von der Awo mit dem Projekt "Integrationslotsen" nachhaltiger an die Sportvereine herantreten. Moderatorin Böhm warnte zum Ende der Veranstaltung zwar die Beteiligten vor zu großen Hoffnungen ihre Vorhaben betreffend, machte aber gleichzeitig deutlich, dass "die kleinen Schritte vorwärts" stets als Erfolg und Respekt vor der eigenen Arbeit geachtet werden sollten.



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