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Hauptversammlung Förderverein des Bürgerbataillons

Je mehr Mitglieder im Rott, desto mehr Zuschüsse

Bückeburg (mig). Die Mitglieder des "Fördervereins des Bürgerbataillons Bückeburg" sind zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammengekommen. Besonders erfreulich aus Sicht des Vorstands: Bis heute sind innerhalb eines Jahres 80 neue Mitglieder dem Verein beigetreten. "Eine solche Steigerung hatten wir bisher nur im Gründungsjahr", freute sich der Vorsitzende Reiner Brombach.

veröffentlicht am 10.06.2008 um 00:00 Uhr

Freuen sichüber die Erfolge bei der Mitgliederwerbung: Schriftfü

Ebenfalls deutlich erhöht hat sich die Quote von fördernden Bürgerbataillons-Mitgliedern. "Im abgelaufenen Jahr 2007 waren nur 33 Prozent der Bürgerbataillons-Mitglieder im Förderverein, inzwischen nähern wir uns den 50 Prozent", sagte Brombach und appellierte: "Wir haben in den letzten Jahren immer wieder betont,dass es die Pflicht jedes Bürgerbataillons-Mitglied ist, hier einzutreten." Für das 325-Jahr-Fest wünschte Brombach eine rege Teilnahme und gutes Wetter: "Es wird hoffentlich ein voller Erfolg." Die extra herausgegebene Broschüre könnte nach seiner Meinung aber besser gestaltet sein. Die Beiträge seien fast ausschließlich "in die Vergangenheit gewendet". Anschließend stellte der stellvertretende Vorsitzende Martin Brandt ein neues Konzept zur Unterstützung der Rotts durch den Förderverein vor. Maßstab der Förderung soll in Zukunft eine möglichst hohe Mitgliederquote im Förderverein sein. Mehr Geld bekommen die Rotts, die eine um zehn Prozent höhereQuote als der Durchschnitt haben. Rotts, die eine um zehn Prozent unter dem Mittel liegende Quote haben, partizipieren nur unterdurchschnittlich. "Bisher haben wir Rotts, in denen nur 15 bis 20 Prozent Mitglieder im Förderverein sind, und es gibt Rotts, die eine 100-Prozent-Quote haben", erläuterte Brandt. Die Gelder sollten dazu beitragen, die Attraktivität der Rottfeiern zu steigern. In ihren Berichten wiesen Markus Strahler (Kassierer) und Martin Brandt darauf hin, dass ohne die Einnahmen des Fördervereins ein Bürgerschießen kaum zu finanzieren sei. "Das Bürgerschießen kostet etwa 15 000 Euro, der Förderverein gibt etwa ein Drittel dazu", so Brandt. Den Löwenanteil des Budgets machen die Mitgliedsbeiträge aus, weiteres Geld fließt von Sponsoren und der Stadt. Benötigt werden die Mittel vor allem für die Instandhaltung der Fahnen und die Musikbegleitung beim historischen Festumzug; Allein die Kutsche kostet rund 1000 Euro. Man sei bestrebt die Veranstaltung "höherwertiger" zu gestalten und so über eine gesteigerte Attraktivität neue Mitglieder zu gewinnen. Brandt: "Ohne die solidarische Finanzierung kann es in Zukunft kein Bürgerschießen geben." Nach der Wahl der Kassenprüfer (Wolfgang Kumpf und Karl-Heinz Beister) meldete sich Stadtmajor Rolf Netzer zu Wort: "Wir sind auf dem richtigen Weg, der Stellenwert des Fördervereins steigt." Der Verein stehe für Solidarität "und das uns die Finanzierung des Bürgerschießens nicht gleichgültig ist." Mit Christa Robl konnten Reiner Brombach, Martin Brandt, Markus Strahler, Vorstandsmitglied Heinrich Schraepler und Schriftführer Wilfried Giesecke dann das 290. Mitglied begrüßen.



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