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„Wissenschaft vom Leben“ lautet die Übersetzung aus dem Indischen

Jahrtausende alt und aktuell: Die Heilkraft von Ayurveda

Die alte Heilkunst Ayurveda hat Hochkonjunktur. Die Wissenschaft vom Leben – das ist Ayurveda im wörtlichen Sinne. Denn das Wort kommt aus der indischen Hochsprache Sanskrit, es bedeutet Leben = ayur und veda = Wissen. Und dahinter steht mehr als „nur“ Wellness: ein ganzheitliches Gesundheitskonzept, das vor rund 4000 Jahren in Indien entwickelt und überliefert wurde.

veröffentlicht am 22.02.2012 um 14:58 Uhr

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Die Heilkunst möchte ernsthafte Erkrankungen vermeiden, indem ihre Auslöser erkannt und ungesunde Gepflogenheiten des Menschen vermieden werden. Eine Vielfalt von Behandlungen soll dem Körper dabei helfen, den Weg zum Gleichklang mit Geist und Seele einzuschlagen: Wohltuende Ayurveda-Anwendungen haben das Ziel, die Balance der Energieströme wieder herzustellen, die die Konstitution des Menschen bestimmen. Ihnen geht eine Diagnose voran, die nach einer körperlichen Untersuchung sowie Analysen von Puls und Urin gestellt wird. Dazu kann auch eine Überprüfung der Zunge und der Augen gehören.

Das Herzstück der ayurvedischen Heilungstherapien nennt sich Panchakarma. Es ist eine Reinigungskur, bei der es darum geht, Produkte des Stoffwechselabbaus, unverdaute Bestandteile von Nahrungsmitteln sowie Umweltgifte aus dem Körper auszuschleusen. Unter anderem sollen auch belastende Erfahrungen oder Konflikte als Teil der Kur ausgeräumt werden.

Eine schöne Haut und geschmeidige Glieder wollen die Ölmassagen des Ayurveda erreichen. Bei vielen Kulturvölkern hat die Salbung mit Öl eine besondere Bedeutung, die auch in der Bibel überliefert wird: die Gesunderhaltung und die Behandlung von Erkrankungen.

dtd

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