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Umweltschutz

Ja, Wildblumen passen auf Kriegsgräber

Zu: „Passen Wildblumen auf Kriegsgräber?“, vom 24. Juli
„Tradition bedeutet die Weitergabe des Feuers, und nicht die Anbetung der Asche.“ Dieses Zitat kam mir gleich in den Sinn, als ich den Artikel las. Ja, wir sollten den Gräbern Respekt zollen. Und ja, wir sollten bereit sein, Dinge zu verändern und Respekt den folgenden Generationen erweisen, indem wir Dinge tun, die diesen Planeten weiterhin so lebendig erhalten.

veröffentlicht am 03.08.2020 um 22:55 Uhr

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Ich bin mir sicher, die Soldaten wären einverstanden damit, dass wir uns den Lebenden, dem Erhalt unserer Lebensräume und der Veränderung der Sichtweise widmen und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, und nicht nach dem Motto „das war schon immer so“ im Ewiggestrigen verharren und uns die Augen zuhalten. Bei Betrachtung vor Ort ergibt sich ein wesentlich undramatischeres Bild als das Foto in der Zeitung. Die Grabsteine sind deutlich zu sehen, drumherum eine etwas – der Jahreszeit entsprechend – verblühte, aber höchst lebendige (brummende und summende) Wiese, so, wie vieles im Sommer ein wenig ermattet aussieht. Hoffentlich knickt Herr Böhnke nicht ein. Gerade Pyrmont sollte zeigen, dass man Traditionen bewahren und trotzdem neue Dinge wagen kann, weil es die Zeiten, die Umstände und folgende Generationen erfordern. Ja! Wildblumen passen auf Kriegsgräber, denn „Unkraut sind nur die Pflanzen, deren Wert man nicht kennt“!



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