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Heimat- und Verkehrsverein Lauenstein kümmert sich in Absprache mit der Gemeinde um Reparaturen und Kosmetik

Ithturm ist 100 Jahre alt – Hinweisschild angebracht

Lauenstein (sto). Generationen von Lauensteiner Bürgern haben ihn in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder gern besucht. In ihrer Kindheit mit den Eltern und später als Erwachsene mit ihren eigenen Kindern. Er ist ein Anziehungspunkt für Touristen und Wanderer. Alle, die den Weg durch den Wald zu ihm finden, haben ein gemeinsames Anliegen – sie wollen den Weitblick genießen, den er ihnen bietet.

veröffentlicht am 13.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 07:21 Uhr

An seiner Beliebtheit hat sich bis heute nichts geändert. Nach wie vor zieht es Einheimische und Auswärtige zum „Lauensteiner Kopf“, dem mit 439 Metern höchsten Punkt des Ithkamms im „Krüllbrink“. Dort steht der Ithturm wie ein Fels in der Brandung und gewährt jedem, der die 66 Stufen erklommen hat, einen wunderschönen Panoramablick über den langgezogenen Ithkamm bis hinunter ins Tal auf Felder und einige Ortschaften. Bisperode beispielsweise liegt ihm zu Füßen. Segelflugzeuge, die von dem dortigen Segelflugplatz aus starten, sind in dem Panoramablick inbegriffen.

Mittlerweile ist der 13,80 Meter hohe Aussichtsturm 100 Jahre alt und immer noch gut erhalten. „Um seine Instandhaltung kümmern sich der Heimat- und Verkehrsverein Lauenstein sowie die Gemeinde Salzhemmendorf“, betont Wilfried Frenke, der Vereinsvorsitzende. Der Gemeinde obliege die bauliche Sicherheit, und der Verein führe Pflegemaßnahmen an der Anlage durch. In den vergangenen Monaten seien drei neue Stufen zum Eingang, der Handläufer zum Turm sowie das Dach der Schutzhütte erneuert worden.

Das hundertjährige Bestehen wurde jetzt auf Initiative des Heimat- und Verkehrsvereins sowie des Ortsrats Lauenstein direkt am Turm gebührend gefeiert. Geplant gewesen war die Feier bereits vor vier Wochen. „Wegen starken Regens hatten wir sie kurzfrisitg abgesagt“, erläutert Horst Wichmann. Lauen-steins Ortsbürgermeister war heilfroh, dass es nun geklappt hat, denn eine weitere Terminverschiebung sei aus aufwendigen organisatorischen Gründen keinem mehr zuzumuten, wie er sagte. Unter anderem mussten Sitzbänke, Tische, ein Bratwurststand, Getränke und auf Anordnung der Forst sogar eine „Dixi-Toilette“ durch den Wald auf den Kamm gebracht werden.

Vom Turm herab spielt Rudi Schiemann ein Geburtstagsständchen. Das Ausflugsziel ist vor allem wegen seiner Aussicht bei Einheimischen und Touristen beliebt. Fotos: sto

Die Gäste, unter ihnen auch Karl-Heinz Grießner, der stellvertretende Gemeindebürgermeister und Lutz Jaenicke, der Sprecher aller Verkehrsvereine im Saaletal, waren zu Fuß oder mit einem organisierten Fahrdienst gekommen. Der Männergesangverein unter der Leitung von Hubert Tykwer rundete die Feier mit einigen Liedern „am Fuß“ des Turms ab, Rudi Schiemann hingegen ließ sein Geburtstagsständchen auf seiner Trompete von der Spitze des Turms erklingen.



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