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Burgunde Thorn (57) führt neues Geschäft in der Klosterstraße: Heilsteine sind ihr Thema

"Inzwischen liebe ich doch alle Steine"

Rinteln. Sie ist Mutter von zwei Kindern und gelernte Verlagskauffrau, sie arbeitete in einem kleinen Verlag als Mädchen für alles, entwarf die Kampagnen für eine Hamelner Werbeagentur und saß auch schon im Büro einer Teppichfabrik. Trotzdem ist es kein Zufall, dass Burgunde Thorn (57) inzwischen wunderschönen Steinschmuck verkauft und außerdem so einiges weiß um die speziellen Heilkräfte, die in Edelsteinen stecken.

veröffentlicht am 29.09.2006 um 00:00 Uhr

Burgunde Thorn. Foto: cok

Autor:

Cornelia Kurth

"Ich hatte schon immer einen Sinn dafür, dass es Energien gibt, mit denen wir uns selbst heilen können", sagt sie und erzählt von einer Krankheit in ihrer Kindheit, die beinahe tödlich verlaufen wäre, bei der ihr die Ärzte nicht helfen konnten und die sie schließlich mit ihrer eigenen inneren Kraft besiegen konnte. So war sie früh immer aufgeschlossen für Homöopathie, Akupunktur und Kinesiologie, machte eine Heilpraktiker-Ausbildung und als sie in den 1990-er Jahren für eine Edelsteinpraxis in Hameln eine Buchpublikation betreute, dauerte es nicht lange und das Thema Heilsteine wurde zu ihrem eigenen Thema. Die Menschen, die sie in ihrer Hamelner "Praxis für ganzheitliche Energieberatung" aufsuchen, geben ihr immer wieder positive Rückmeldungen darüber, dass ihnen ausgewählte Steine dabei helfen konnten, die "eigene Mitte" wieder zu finden und damit verschiedenste gesundheitliche Probleme in den Griff zu bekommen. In Rinteln ist Burgunde Thorn seit einigen Wochen mit einem besonderen Geschäft präsent, einem kleinen Laden in der Klosterstraße, der zeigt, dass sie Begabung im Umgang mit edlen Steinen hat. Der Steinschmuck, den sie hier verkauft, Ketten, Ringe, Broschen, Armbänder, hat eine ganz und gar individuelle Note und das liegt daran, dass er größtenteils auch individuell hergestellt wird. Was sie anbietet, findet sie nämlich nicht nur auf den Fachmessen, sondern es entsteht auch unter ihren eigenen Händen (und denen ihrer Mitarbeiterinnen) oder sie lässt den Schmuck zum Beispiel in Sri Lanka fertigen, nach eigenen Entwürfen, die sie vor Ort mit ihren dortigen Partnern abspricht. "Früher hatte ich so meine Lieblingssteine, den blauen Aquamarin oder den Saphir", sagt sie. "Aber inzwischen liebe ich doch alle Steine, ich könnte unmöglich einen Stein bevorzugen, weil ich weiß, dass jeder zur Wirkung kommen kann, wenn er nur die richtige Steinnachbarschaft und den richtigen Träger findet." Während man Steinschmuck einfach so nach Geschmack einkaufen kann, sieht es bei den Heilsteinen etwas anders aus. Da muss jeder erst, durchaus mit ihrer Hilfe, herausfinden, welche Steine in welchen Kombinationen das richtige sind. "Ja, es wäre natürlich schön, wenn es einen festgelegten Stein gegen Kopfschmerzen und einen anderen gegen Rheuma gäbe", meint sie. "Aber wer nicht auch sein Leben ändern will, der muss wohl Tabletten nehmen." Burgunde Thorn hat übrigens großes Glück mit ihrem Mann. Sie lernte ihn kennen, als in ihrem eigenen Leben alles änderte, 1995, wo die Kinder von zuHause auszogen, die vorherige Ehe in Freundschaft beendet wurde und sie in Hameln den ersten Steinladen in der Fischpfortenstraße eröffnete. Er hatte den nüchternen Beruf eines Transportunternehmers, ließ sich aber auch so sehr von den Steinen begeistern, dass sie mit Leichtigkeit ein Team bilden konnten. Wer weiß, was für ein Zauberstein dazu beigetragen hat.

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