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Passend zum Konzept einer Umweltschule hat die Christopherusschule eine Pelletheizung eingebaut / Umweltverträglich und kostensparend

Investition in umweltfreundliche Heizungsanlage

Elze. Nicht nur, um Energie zu sparen, sondern auch, um dem eigenen Energiesparkonzept und der Umweltverträglichkeit Rechnung zu tragen, hat sich das CJD Elze entschlossen, im Naturwissenschafts- und Musiktrakt von Gas- auf Pelletheizung umzustellen.

veröffentlicht am 13.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:21 Uhr

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Mit Unterstützung der Elzer Sanitär- und Heizungsfirma Michael Blume-Mund konnten Hausmeister Andreas Herrmann und Schulleiter OStD Matthias Casper die neue Heizung nach nur knapp zweiwöchiger Umbauzeit in Betrieb nehmen. „Eine moderne Pelletheizungsanlage wie diese hier hat einen Wirkungsgrad von 93-94 Prozent“, erklärte Michael Blume-Mund. „Der Behälter für die Pellets fasst etwa 12 Tonnen Pellets, zwei Speicher mit dem Fassungsvermögen von 2200 Litern puffern Nachtbetrieb und Hochanforderungsbetrieb am Morgen ab.“ Damit können im Durchschnitt im Vergleich zu Gas 40 Prozent, zu Heizöl sogar 50 Prozent eingespart werden. Hinzu kommt der Vorteil, dass bei der Verbrennung nur so viel CO2 frei wird, wie die Pflanzen vorher aus der Atmosphäre aufgenommen hatten. „Und als Abfall bleiben nur 0,5 Prozent der Pellets als Asche übrig“, ergänzte Michael Blume-Mund. Pellets sind fest zusammengepresste Holzspäne, die als Abfallprodukt bei der Holzverarbeitung anfallen, gelten laut Blume-Mund als relativ preisstabil, sodass sich die Investition von etwa 40 000 Euro schon nach recht kurzer Zeit bezahlt gemacht haben könnte. Die Idee, die Heizungsanlage mit nachwachsenden Rohstoffen ökologisch verträglich zu betreiben, passt zu den Bemühungen der Schule, sich weiterhin als Umweltschule zu etablieren, nachdem sie in diesem Jahr bereits zum fünften Male die Auszeichnung als eine der Umweltschulen Europas erhalten hatte.

Zufrieden zeigen sich (v. l.) Schulleiter OStD Matthias Casper, Hausmeister Andreas Herrmann, Heizungsbauer Michael Blume-Mund und Lehrer Friedrich Steinke.



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