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Kölner Dienstleistungs- und Rohstoffkonzern steigert Ergebnis um mehr als 30 Prozent

Interseroh legt bei Umsatz und Gewinn zu

Köln/Evesen (bus). Der Kölner Dienstleistungs- und Rohstoffkonzern Interseroh hat im Geschäftsjahr 2006 ein Ergebnis vor Ertragssteuern von 41,1 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr (29,9 Millionen Euro) einem Plus von etwa 37 Prozent. Beim Umsatz machte das auch im Hafen Berenbusch engagierte Unternehmen einen Sprung um mehr als 30 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Euro (2005: 947 Millionen). Mit den Ende März veröffentlichten Zahlen bilanzierte der Konzern die bisher höchsten Marken in seiner 16-jährigen Geschichte. Der abgabenbereinigte Jahresüberschuss beträgt (nach 18,97 Millionen im Vorjahr) 25,89 Millionen Euro.

veröffentlicht am 02.04.2007 um 00:00 Uhr

Im Hafen Berenbusch erledigen zwei Jumbo-Kräne abschließende Geb

Das Unternehmen ist im Hafen Berenbusch als Interseroh-Holzkontor Ostwestfalen (IHO), eine Tochter der Kölner (51 Prozent) und des Entsorgungsunternehmens Tönsmeier (Porta Westfalica, 49 Prozent) engagiert. Am Mittellandkanal wurden jüngst zwei Millionen Euro investiert, um die Nutzfläche auf etwa 22 000 Quadratmeter zu vergrößern und die Maschinentechnik zu ergänzen. Das Investment brachte nahezu eine Verdoppelung des bisher genutzten Areals und die Möglichkeit einer Steigerung des jährlichen Altholzumschlags von 89 000 auf 148 500 Tonnen mit sich. Mittlerweile sind in Evesen etwa 3 000 Kubikmeter Beton verbaut worden. Ein erklecklicher Teil der Mixtur von Zement, Wasser und Sand diente der Errichtung einer 300 Meter langen und vier Meter hohen Lärmschutzwand. Unter dem Beton der Erweiterungsfläche versteckt sich ein Mehr-Barrieren-Abwassersystem. Die gegeneinander abschottbaren Behältnisse sorgen eventuellen Verunreinigungen und deren versehentlichen Ableitungen in örtliche Netze vor. Am letzten März-Wochenende ließ die IHO mit Hilfe von zwei Jumbo-Kränen abschließende Gebäudeerrichtungsarbeiten erledigen. Im so genannten Sekundärrohstoffhandel, der im Firmensegment gemeinsam mit Dienstleistungen rund 27 Prozent des Umsatzes ausmacht, verzeichnete der wesentlich auch über Berenbusch abgewickelte Interseroh-Umschlag von Alt- und Restholz ein Ergebnis von 727 300 Tonnen (2005: 649 700 Tonnen). Die Firma beschäftigt gegenwärtig an etwa 70 Standorten europaweit zirka 1 500 Mitarbeiter. Die Kölner organisieren als Dienstleister Recyclingprozesse, als Versorger der Papier-, Stahl-, Kunststoff- und Holzwerkstoffindustrie sowie von Biomassekraftwerken bewegen sie jährlich mehr als fünf Millionen Tonnen Sekundärrohstoffe.

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