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1. Jahreshauptversammlung vom FC Preußen Hameln 07 / Verein kann mit 180 Mitgliedern positive Bilanz vorweisen

Instandsetzung des Sportheims als große Aufgabe

Hameln. Nach der schweren Geburt entwickelt sich der Preußenspielball prächtig. Als vor gut einem Jahr nach der Insolvenz der altehrwürdigen Spielvereinigung Preußen Hameln 07 der FC Preußen Hameln 07 aus der Taufe gehoben wurde, war die Skepsis groß – zu tief saß für viele 07er der Stachel der Enttäuschung über das Aus ihres Traditionsvereins. Doch allen Unkenrufen zum Trotz: Die neuen Preußen sind auf einem guten Weg – das ist die klare Botschaft nach der 1. Jahreshauptversammlung des Clubs.

veröffentlicht am 10.11.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 06:21 Uhr

FC-Vorsitzender Wolfram Wittkopp legte eine makellose Bilanz vor. „Wir haben unsere selbst gesteckten Ziele erreicht und mit unserer Politik der Offenheit und des Vertrauenschaffens dem FC einen guten Start beschert“, lobte er das Engagement. Finanziell, das zeigte auch der Jahresbericht von Schatzmeister Thomas Stöck, steht der junge, bereits wieder über 180 Mitglieder zählende Verein derzeit gut da. Immerhin weist die Bilanz ein Plus auf. Das allerdings, so Wittkopp und Stöck unisono, sei auch nötig, um die bevorstehenden Aufgaben zu meistern. Eine der größten: die Instandsetzung des in den Besitz des FC übergegangenen Sportheims am Tönebönweg.

In ihren Berichten dokumentierten für den Spielausschuss Friedhelm Flentje und Jugendleiter Jens-Peter Schmidt ein beeindruckendes sportliches Fazit: Der FC nimmt derzeit mit sieben Mannschaften am Punktspielbetrieb teil. Dabei gehören die Jugendtrainer Ingo Schmedeke, Mark Sanocki, Zijad Sali, Andreas Schauf und Roman Klodnyckyj mit ihren Teams zu den besten ihrer Klassen. Schmidt: „Von den maximal 100 Prozent an Punkten haben sie bisher immerhin 86 Prozent erreicht, das ist ein wunderbarer Wert“, unterstrich Jens-Peter Schmidt. „Und wir sind auch stolz, nur eigene Mannschaften zu stellen und keine Spielgemeinschaften.“

Probleme hat dagegen dem Verein die Bildung einer Herrenmannschaft bereitet, die einen Neuanfang in der untersten Ebene starten musste. Flentje: „Dank der engagierten Arbeit des Trainerteams um Dirk Heyder und dank der Unterstützung aus dem Altherrenbereich aber schaffte die Mannschaft die Herbstmeisterschaft.“ Obwohl erst ein Jahr alt, gab es bereits viele Ehrungen. „Bei unseren Mitgliedern, die zuvor der Spielvereinigung angehörten, zählen alle Vereinsjahre weiter“, betonte der stellvertretende Vorsitzende Rainer Wachsmuth und überreichte Siegfried Knoche, Ansgar Stelzer und Jens-Peter Schmidt Urkunde und Silbernadel für 25-jährige Preußentreue. Keine Jubiläumszahl stand hinter der Ehrung von Seppl Menges: „Er ist seit 72 Jahren dabei, das ist so außergewöhnlich, das muss eine besondere Würdigung finden“, so der FC-Vorsitzende. Für besonderes Engagement gedankt wurde zudem Marc Sheppard, Gerd Engel und Horst Lücke, und im Namen des Niedersächsischen Turnerbundes verlieh Wolfram Wittkopp die silberne Kreisehrennadel des NTB für ihre Verdienste um den Sport an Friedhelm Flentje und Henner-E. Kerl. Gewählt wurde ein Ehrenrat für den FC Preußen. Ihm gehören Fritz Oehme, Bernd Schoster, Reinhard Kirsten, Heinz-Rainer Ehlerding, Klaus Lönneker und Hermann Ulrichs an.



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