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Handglockenchor lässt sich beim Workshop schulen / „Parrish Bells“ aus den USA geben drei Konzerte im August

Inspiration aus San Diego

Wiedensahl. Wie man sich beim Handglockenspielen bewegt, welche Spieltechnik die gesündeste ist und wie sich die technische Leichtigkeit verbessern lässt – all das und vieles mehr haben die Wiedensahler Handglöckner von Michèle Sharik während eines Workshops im Alten Pfarrhaus gelernt.

veröffentlicht am 07.07.2014 um 16:30 Uhr
aktualisiert am 07.07.2014 um 21:29 Uhr

Die professionelle Handglockenspielerin aus San Diego in Kalifornien ist auf Deutschlandreise. Die Kontakte nach Wiedensahl kamen über einen befreundeten Handglockenchor aus Hannover zustande. Sharik hat Querflöte und Komposition in Cincinnati studiert, leitet in den USA mehrere Handglockenchöre und ist bereits in 33 US-Bundesstaaten sowie international aufgetreten.

„Ihr müsst heute in Bestform spielen, denn wir haben hohen Besuch“, forderte Chorleiter Thomas Eickhoff seine Schützlinge vor dem Workshop auf. Was geklappt haben dürfte, denn Michèle Sharik fand nach dem letzten Ton lobende Worte: „Ihr seid gut motiviert, ihr spielt flott und bringt die Musik zum Klingen. In Amerika ist das etwas anders, dort wird eher gedämpft gespielt.“

Zu den Höhepunkten des Workshops zählte das Spiel mit mehreren Glocken in einer Hand. Als hohe Handglockenspielkunst wurde das Ganze auf sechs kleine Glocken, davon drei in jeder Hand, gesteigert. Das Fazit war am Ende durchweg positiv. Eickhoff: „Wir haben von Michèle viele wertvolle Hinweise bekommen. Jetzt müssen wir ausprobieren, was wir davon einbringen können.“

Gelegenheit dazu haben die Glöckner, wenn sie Besuch von den „Parrish Bells“ bekommen. Der Handglockenchor aus Manassas (USA) kommt nämlich vom 2. bis 8. August nach Wiedensahl. Die „Parrish Bells“ sind einer von fünf Handglockenchören der Grace United Methodist Church in Manassas, in der Nähe von Washington. Mit einem Tonumfang von sieben Oktaven zählt er zu den größten Glockenchören Virginias. Konzerte der „Parrish Bells“ stehen am 2. August um 19 Uhr in der Nikolaikirche in Wiedensahl, am 3. August um 17.30 Uhr im Kloster Loccum und am 4. August um 20 Uhr in der St.-Marienkirche Minden auf dem Programm.jed, kil



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