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Prof. Dr. Kirchhoff in Berlin ausgezeichnet

Innovationspreis für Aids-Forschung

Obernkirchen (hv). Der 1961 in Bückeburg geborene und in der Obernkirchener Mühlenbreite aufgewachsene Prof. Dr. Frank Kirchhoff ist beim Berliner Innovationskongress mit dem Innovationspreis der deutschen Hochschulmedizin für seine Aids-Forschung ausgezeichnet worden.

veröffentlicht am 11.09.2007 um 00:00 Uhr

Prof. Dr. Frank Kirchhoff

Gemeinsam mit dem Team der Medizinischen Hochschule Hannover, zu dem auch sein Kollege, der Professor Jan Münch gehört, hatte Kirchhoff an einem Projekt zur Isolierung neuartiger Virushemmstoffe gearbeitet. Bereits in den vergangenen Monaten hatte der ausgebildete Diplom-Biologe mit seinen Mitarbeitern des Instituts für Biologie am Universitätsklinikum Ulm mehrfach renommiere Preise für seine Aids-Forschung entgegen nehmen können. Davor war Kirchhoff sogar im Rahmen des deutsch-österreichischen Aids-Kongresses in Frankfurt mit dem Hector-Forschungspreis 2007 ausgezeichnet worden. 1995 hatte der gebürtige Bergstädter den Aids-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) verliehen bekommen. Damals hatten sich seine wissenschaftlichen Arbeiten mit dem Einsatz von Immundefizienzviren mit genetischen Defeten als Lebensimpfstoff befasst. Seine wichtigen Forschungsergebnisse gewonnen hatte Kirchhoff dabei im Institut für klinische molekulare Vorologie der Universität Erlangen-Nürnberg. Aufgewachsen ist der anerkannte Forscherübrigens mit zwei jüngeren Geschwistern im Haus seiner Eltern Gerd und Christa Kirchhoff in der Mühlenbreite (in der Nähe des heutigen Golfplatzes). Nach dem Abitur im Jahr 1982 und dem angeschlossenen Studium der Biologie in Göttingen (von 1982 bis 1987) erhielt er bereits 1990 den Nachwuchsförderpreis des Deutschen Primatenzentrums. Von 1991 bis 1994 wirkte er bei der Forschungsarbeitsgruppe am Primatenzentrum der "Harvard Medical School" in New England mit. Schon dort hatte Kirchhoff entscheidend an der Entwicklung eines neuen Impfkonzeptes mitgewirkt.



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