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"RegioPort Weser": Gespräche geführt / Kontakte geknüpft / Logo entworfen / Auftritt im Internet gestaltet

Initiative "BI Con" berichtetüber zahlreiche Aktivitäten

Cammer (bus). Die Bürgerinitiative Containerhafen (BI Con) betrachtet ihre Gründungsphase als abgeschlossen. Nach drei Informationsveranstaltungen soll der Widerstand gegen die Errichtung des Containerterminals "Regioport Weser" demnächst in Form öffentlicher Stammtische organisiert werden. Aktuelle Informationenvermittelt BI Con unter den Internetadressen "www.bicon.info" und "www.bi-containerhafen.de".

veröffentlicht am 11.09.2007 um 00:00 Uhr

Nach dieser Vorlage soll ein großes Hinweisschild gefertigt werd

Während der jüngsten Zusammenkunft berichteten die Vorstandsmitglieder Gabriele Schmidt und Uwe Tönsing im Cammeruner Dorfgemeinschaftshaus über zahlreiche Aktivitäten. Ein Besuch des Mindener Hafens sowie intensive Gespräche mit Vertretern des Kreises Minden-Lübbecke, Grundbesitzern und Anliegern hätten aufschlussreiche Erkenntnisse zutage gefördert. Von Kontaktaufnahmen mit der Gruppe Bündnis 90 / Die Grünen im Regionalrat und speziell mit der Naturschutzbund-Ortsgruppe Bückeburg habe man sich indes mehr versprochen. Die "Grünen" enttäuschten die Initiative mit einer überwiegend abwartenden Haltung; die Reaktion des Nabu sei "eher peinlich" gewesen. Schmidt: "Die meinen, hier gehe es nicht um Naturschutz sondern um politisches Geplänkel, an dem sie sich nicht beteiligen wollen." Darüber hinaus sind alle Mindener und Bückeburger Stadträte in persönlichen Briefen mit der Problematik vertraut gemacht worden. "Mit der Hoffnung, ein paar Leute zum Nachdenken zu bringen", erläuterte die Vorstandsvertreterin. Das Anliegen der aktuell 70 Mitglieder umfassenden Interessensgemeinschaft soll zukünftig mit einem Logo beworben werden, ein großes Hinweisschild auf den Widerstand aufmerksam machen. Zudem soll für das gegenwärtige bei der Bezirksregierung laufende Regionalplan-Änderungsverfahren eine umfängliche Stellungnahme erarbeitet und die bereits laufende Unterschriftenaktion fortgesetzt werden. Als mögliche Themen der Stammtische nannten Schmidt und Tönsing Landerwerb, Lärmschutzverordnung sowie Planungs- und Naturschutzrecht. Auch die ungeklärte Finanzierung des Regioports könne ein Diskussionspunkt sein. Noch vor diesen Zusammenkünften werde das Gespräch mit dem Cammeruner Ortsrat gesucht. Für diesen signalisierte Friedrich Rösener bereits Rückenwind. "Wir müssen Lärm, Licht und Verkehr weit von uns halten und Druck machen, dass nicht alles auf uns abgeladen wird", gab der Ortsbürgermeister zu verstehen.



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