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Sozialverband Bückeburg nimmt Stellung zur Rentenerhöhung

"Inflationsausgleich für Rentner"

Bückeburg (mig). Auch der Ortsverband Bückeburg des Sozialverbands Deutschland beteiligt sich an der bundesweiten Diskussion um die Rentenerhöhung. Gemeinsam mit der Volkssolidarität ruft der Verband dazu auf, Rentnern einen Inflationsausgleich zu gewähren und hohe Einkommen stärker für die Finanzierung des Sozialstaats heranzuziehen.

veröffentlicht am 16.04.2008 um 00:00 Uhr

Die derzeit laufende Unterschriftenaktion wurde vom Vorsitzenden des Ortsverbands, Wolfgang Adam, anlässlich der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Fenkner vorgestellt. Unter der Überschrift: "Sozialabbau stoppen - Sozialstaat stärken" fordern die Verbände "alle Menschen in unserem Land am Aufschwung zu beteiligen". "Wir hatten im letzten Jahr einen starken Mitgliederzuwachs, der nicht nur wegen der guten Vereinsarbeit zustande gekommen ist, sondern auch wegen der Unmoral in Wirtschaft und Politik", betonte der Vorsitzende in seinem Jahresbericht. Ende 2006 hatte der Ortsverband 246, Ende 2007 273 Mitglieder. Vom Stand einer zweiten "Unterschriftenaktion" (Verselbständigung des Landesverbandes) berichtete dann die stellvertretende Kreisvorsitzende Marie-Luise Schmidt. Schmidt forderte die Mitglieder dazu auf, die neuen Anträge zu unterschrieben, "damit sie nicht im Bundesverband verbleiben". Wichtig ist eine möglichst hohe Beteiligung, weil sonst weniger Gelder an die untergeordneten Verbände fließen. Derzeit haben im gesamten Kreisverband erst 57 Prozent der Mitglieder unterschrieben. Unter der Leitung von Wolfgang Gransee wurde dann gewählt. Erneut zum Vorsitzenden bestimmt wurde Wolfgang Adam, stellvertretende Vorsitzende bleibt Helga Bartmann. Kassiererin ist Rosemarie Steinert, Schriftführer Norbert Franke, Beisitzer Siegrid Wilharm, Olaf Volbert, Heinz Steinert und Anke Adam. 2007 organisierte der Verband eine Spargelfahrt und Kaffeetrinken mit Dia-Vortrag, sowie eine Veranstaltung zum Volkstrauertag.



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