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Abwechslung im Lehrplan / Kinder lernen allesüber das Indianerleben

Indianer in der Immanuel-Schule

Bückeburg. Seit einigen Wochen sind die Schüler der dritten und vierten Klasse der Immanue l-Schule voll in das Indianerleben des 19. Jahrhunderts in Nordamerika eingetaucht. Fächer- und jahrgangsübergreifend erweitern die Kinder ihr Wissen über diese faszinierende Kultur.

veröffentlicht am 08.11.2008 um 00:00 Uhr

In der Immanuel-Schule leben Indianer. Foto: pr.

So werden im Kreativunterricht indianische Ketten, Lederbeutel, Tontöpfe und Federkopfschmuck hergestellt und kleine Teppiche gewebt. Im Sportunterricht klettern die kleinen Indianer über Hindernisse und spielen Jagd- und Fangspiele aus der damaligen Zeit. Ein Jahrgang liest im Deutschunterricht ein Buch über den kleinen Indianerjungen "Fliegender Stern". Indianische Märchen werden im Englischunterricht aufgegriffen, und im Sachunterricht wird in Partner- und Gruppenarbeit das notwendige Hintergrundwissen über die Lebensbedingungen der Indianer im vorletzten Jahrhundert erarbeitet. Die Schulleiterin der privaten Bückeburger Grundschule, Gudrun Raupach, erläutert, dass es dem Kollegium wichtig sei, die manchmal starren Klassen-, Stoff- und Stundenabgrenzungen zu lockern. Das Wechselspiel zwischen der vom Lehrplan geforderten Inhalte und Bildungsziele und einem großen fächerübergreifenden Sachthema helfeden Kindern, vernetztes Denken zu entwickeln und auszubauen. Dies entsprechet dem ganzheitlichem Wesen der Kinder, fördere gleichzeitig ihr Miteinander und habe darüber hinaus ausgesprochen motivierenden Charakter. Am Freitag, 21. November, findet um 16 Uhr ein großes Indianerfest statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. An diesem Nachmittag besteht auch die Möglichkeit, sich über die Schule zu informieren. Anmeldungen für das neue Schuljahr 2009/10 werden dort ebenfalls entgegengenommen.

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