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Anneke Wilharm reitet auf Lucca in Hannover auf den zweiten Platz

Ina Tünnermann auf Cayene gewinnt Hermann-Schridde-Gedächtnispreis

Reiten (ye). Eine Qualifikation zum Hermann-Schridde-Gedächtnispreis hatten die 16 Teilnehmer am Finale bereits für sich entschieden. Vor fast vollbesetzten Rängen trafen die Sieger der Qualifikationen im Finale des Hermann-Schridde-Gedächtnispreises, der im Rahmen des Internationalen Reitturniers, German Classics, in Hannover ausgetragen wird, im Finale aufeinander.

veröffentlicht am 01.11.2006 um 00:00 Uhr

Siegerin Ina Tünnermann auf Cayene. Fotos: ye

Vorjahressiegerin Ina Tünnermann (TG Schaumburg) und Schimmelstute Cayene kannten die Arena bereits. Premiere hingegen feierten Anneke Wilharm (RZFV Stadthagen) und Fuchswallach Lucca in der Messehalle zwei. Mit dem ersten fehlerfreien Ritt als dritte Starterin dieser Prüfung übernahmen Anneke Wilharm und Lucca mit der Wertung 8,2 die Führung. Zehn Sprünge bis zu einer Höhe von 1,20 Metern waren zu meistern. Ohne Fehler bleiben und eine Wertnote höher als 8,2 erwies sich als echte Klippe. Lediglich Vorjahressiegerin Ina Tünnermann ließ ihre Cayene locker über den Parcours galoppieren. Nicht eine Stange wagte zu klappern. Jeder Absprung passte, die Schimmelstute segelte über die Sprünge. Zuschauer, Licht, Lärm in der Halle - alles schien in den Hintergrund zu rücken. 8,5 lautete die Note. Und damit hatte sichIna Tünnermann zum zweiten Mal in Folge den Sieg im Finales des Hermann-Schridde-Gedächtnispreises gesichert. Ina Tünnermann vor Anneke Wilharm - mit einem Schaumburger Doppelerfolg hatten nur wenige gerechnet. Fehlerfrei müssen Reiter und Pferde über den Sprüngen des L-Stilparcours im Finale des Hermann-Schridde-Gedächtnispreises bleiben. Sonst sind die Siegesträume in dieser Springprüfung für Junioren und Junge Reiter, ganz schnell ausgeträumt. Doch nicht nur fehlerfrei heißt die Anforderung. Die beste Stilnote gewinnt. Das bedeutet für die Reiter vor vollen Zuschauerrängen passend zu jeden Sprung zu reiten, im richtigen Galopp zu landen und kontrolliert zum nächsten Sprung weiter zu reiten. Galoppsprünge werden hier im Geiste gezählt. Eine Fach-Jury schaut zu und kommentiert die Ritte. Da gibt es Hinweise wie "Zügel zu lang", "Sitz zu unruhig". Erst danach wird die Note bekannt gegeben. Es gilt: je kürzer der Kommentar, desto besser in der Regel die Note.

Zweitplatzierte Anneke Wilharm auf Lucca.
  • Zweitplatzierte Anneke Wilharm auf Lucca.

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