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Jan-Philipp Feisel wieder dreifacher Pokalsieger / Stefan Meier macht es ihm nach / Zwölf Pokale ausgeschossen

In zwei Durchgängen nur glatte Volltreffer erzielt

Bad Eilsen (sig). Er ist das hoffnungsvollste Talent des Schützenvereins Bad Eilsen. Das hat er wieder einmal überzeugend bewiesen bei den großen Pokalwettbewerben, die Samstag zum Abschluss kamen. Gleich dreimal thronte Jan-Philip Feisel auf der Siegerliste ganz oben. Bald weht ihm jedoch ein anderer Wind um die Nase, denn dann steigt er aus der Jugend-in die Schützenklasse auf.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 13:28 Uhr

Inge Niemann gratuliert Stefan Meier zum Gewinn des Pokals, der

Mit dem Wechsel macht er den Weg frei für seine jugendlichen Konkurrenten, die dann endlich auch Siegestrophäen sammeln können. Dafür wird es enger für die Aktiven in der Schützenklasse, zu denen Jan-Philip künftig zählt und gegen die er sich bewähren muss. Schützenchef Frank Wingenfeld nimmt den "Fehdehandschuh" schon jetzt auf. "Du wirst es nicht einfach haben mit mir, das verspreche ich Dir", prophezeite er in Erwartung des neuen Mitbewerbers um schießsportliche Ehren. Für ihn ist das ein Motivationsschub. Auch Stefan Meier, der diesmal wieder mehrfach vorn lag und gute Platzierungen erzielte, bekommt einen zusätzlichen Kontrahenten. Gemeinsam als Team dürften die Eilser damit allerdings in der Schützenklasse zu beachten sein, besonders im Luftgewehrschießen. Jan-Philipp Feisel schaffte diesmal in zwei Durchgängen jeweils die Maximalzahl von 100 Ringen. Das gelang sonst keinem Aktiven mehr. Die drei von der Gemeinde gestifteten Pokale (Herren, Damen und Jugend)übergab die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Bergmann. Die 1. Vorsitzende des TSV Bad Eilsen, Marianne Maleyka, überreichte die von ihrem Verein gestiftete Trophäe und Inge Niemann den Pokal, der an ihren verstorbenen Ehemann und früheren Schatzmeister erinnert. Schützenchef Frank Wingenfeld kündigte bei der Siegerehrung an, dass die Vorentscheidungen künftig ausschließlich an zwei Wettbewerbstagen fallen müssen. Der dritte und letzte Tag ist dann nur dem Stechen vorbehalten. So besteht keine Chance mehr, erst kurz vor der Siegerehrung zum Wettkampf anzutreten. Um auch den Vereinsmitgliedern einen Anreiz zu geben, die nicht so häufig auf dem Schießstand stehen, wird zusätzlich auf eine Glücksscheibe geschossen. Dabei waren Gutscheine zu gewinnen. Aber auch hier zeigte sich die Qualität der geübten Aktiven, denen zugleich das Glück hold war. Neben Jan-Philipp Feisel und Stefan Meier heimste diesmal auch Dieter Piel gleich drei Siege ein. Hier die Namen der erfolgreichsten Teilnehmer: Volksbank-Pokal: Stefan Meier vor Sabine Wingenfeld und Frank Wingenfeld; TSV-Pokal: Frank Wingenfeld vor Stefan Meier und Klaus Lindemeier; Senioren-Pokal: Dieter Piel vor Wilfried Veith und Anita Piel; Sparkassen-Pokal für Damen: Sabine Wingenfeld vor Karla Möller und Christina Wagner; Jugendleiter-Pokal: Jan-Philip Feisel vor Rebecka Wingenfeld und Alicia Vogt; Jugend-Pokal: Jan-Philip Feisel vor Alicia Vogt und Rebecka Wingenfeld. Herren-Gemeindepokal: Dieter Piel vor Frank Wingenfeld und Stefan Meier; Damen-Gemeindepokal: Britta Weitzel vor Ute Wärmer und Christina Wagner; Jugend-Gemeindepokal: Jan-Philip Feisel vor Alice Möller und Rebecka Wingenfeld; Brodthage-Pokal für Sehbehinderte: Renate Schnelle vor Karola Steinert und Berthold Wallbrecht; Scheffler-Jubiläumspokal: Stefan Meier vor Sabine Wingenfeld und Andreas Ulmke; Erinnerungspokal für Karl Niemann; Stefan Meier vor Wilfried Veith und Ute Wärmer; Bremer Freundschaftspokal: Dieter Piel vor Günter Andlefske; Rika-Pokal: Taljana Wagner vor Nina Wagner. Glücksscheibe: Andreas Ulmke vor Sabine Wingenfeld und Carola Sassenberg.

Christel Bergmannüberreicht den Gemeindepokal für den besten Nac
  • Christel Bergmannüberreicht den Gemeindepokal für den besten Nachwuchschützen an Jan-Philip Feisel und freut sich über die von ihm erreichte Maximalzahl von 100 Ring. Fotos: sig
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