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Langjährige Betreuerin Soja Nikiforowa liegt im Krankenhaus / Gastkinder aus der Tschernobylregion herzlich empfangen

In Windeseile Dolmetscherin für Swonez-Kinder organisiert

Bad Eilsen (sig). Die Abendbrotzeit war schon vorüber, als endlich der Bus mit den Ferienkindern aus Swonez an der Christuskirche eintraf. Erst gegen 19 Uhr hatte er den Flughafen Hannover-Langenhagen verlassen. Es gab herzliche Umarmungen, denn etliche der neun Mädchen und vier Jungen waren schon einmal bei der Eilser Tschernobylhilfe zu Gast.

veröffentlicht am 22.06.2007 um 00:00 Uhr

Man kennt sich. Herzliche Begrüßung der Swonez-Kinder bei der An

Eine dickeÜberraschung erlebten die Organisatoren gleich beim Aussteigen der Gastkinder: Die seit vielen Jahren als Dolmetscherin mitgereiste Soja Nikiforowa war nicht dabei. Sie musste ins Krankenhaus. Deshalb war die Kinderschar praktisch ohne erwachsene Begleitung angereist. "Das Problem können wir lösen, weil inzwischen im Schaumburger Land viele russische Familien leben", erklärte Friedrich Winkelhake, der Sprecher der Eilser Tschernobylhilfe. Seinem Team gelang es schon am Abend, eine Dolmetscherin zu beschaffen. Des Lobes voll ist Winkelhakeüber die Sponsoren, die ihm helfen, dieses Werk der Nächstenliebe auch in diesem Jahr wieder fortzusetzen. Dazu gehört die Gemeinde Helpsen, die einen Ausflug zum Herforder Erlebnisbad übernimmt und noch einen zusätzlichen Zuschuss gewährt. Schon beim Empfang im evangelischen Gemeindehaus erhielt jedes weißrussische Kind von der Familie Hohmann einen Rucksack, in dem sich eine Brieftasche, Schreibutensilien, einiges zum Trinken und Knabbern sowie andere Accessoires befanden. Das Ehepaar Knebel hatüber 800 Euro gespendet, die bei seiner Goldenen Hochzeit ausschließlich für diesen Zweck zusammenkamen. Im Bückeburger Palais organisierte Hanno Teuber ein Benefix-Konzert und spendete den Erlös. Die Kochgruppe der Freien evangelischen Gemeinde Bad Eilsen folgte diesem Beispiel mit einem Benefix-Essen. Die Ortsfeuerwehr lädt die Kinder wieder ins Gerätehaus und zur Grillparty ein. Und Ingemarie Bock unterstützt dieses Beispiel internationaler Nächstenliebe seit langem mit monatlichen Spenden. Zu guter Letzt dürfen aber nicht die Gastfamilien aus Bad Eilsen, Ahnsen, Bückeburg, Rinteln und Porta Westfalica vergessen werden, die größtenteils seit Jahren Kinder aufnehmen und damit diese Aktion erst möglich machen. Dazu kommen noch die Frauen, die zum betreuenden Team gehören. Auf dieses Netzwerk kannsich die Eilser Tschernobylhilfe auch weiterhin verlassen.



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