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Delegiertenversammlung des Seniorenrates im Seniorenheim Zur Höhe

In vielen Bereichen aktiv

Hameln (hx). Es ist erstaunlich, in welchen Themenfeldern die Hamelner Senioren aktiv sind. Viele Mitglieder des Hamelner Seniorenrates nehmen nicht nur in diesem Gremium Aufgaben wahr, sondern informieren sich in diversen Arbeitskreisen und Ausschüssen oder beraten die Mitglieder zu Belangen des älteren Menschen.

veröffentlicht am 18.10.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 05:21 Uhr

Horst Dieter Bieri, Vorsitzender des Seniorenrates, dankte den vielen Aktiven im Rahmen der Delegiertenversammlung für den Einsatz und vor allem für die ausgezeichnete inhaltliche Arbeit. So könnten die Anliegen der immer älter werdenden Bevölkerung angemessen und breit- gefächert thematisiert werden. Auch in der Delegiertenversammlung ging es themenorientiert zu. Zunächst berichtete der Heimleiter des Sana-Seniorenheims zur Höhe, Karsten Depta, über die Einrichtung und ging dann auf die Besonderheiten eines modernen Seniorenheims ein. Hell und freundlich müsse es sein, gute, barrierefreie Zuwegungen und ein freundliches Ambiente haben. In den 70er Jahren habe man dies ganz anders gesehen, praktische dunkle Böden und rein funktionelle Baulichkeiten hätten das Bild bestimmt. „Wer heute in unseren neu gestalteten Eingangsbereich kommt, weiß das diese Zeiten passé sind“, so Karsten Depta.

Dr. Feyzullah Gökdemir griff mit seinem Referat zum Thema: „Kennen ja!? – Verstehen naja?? – was wissen wir von Familien mit ausländischen Wurzeln?“ ein aktuelles Thema auf. Ressentiments aus Unwissenheit heraus prägten immer noch das Zusammenleben, obwohl sich die Kulturen gar nicht so grundverschieden präsentieren würden. Und dass man nicht nur von Menschen aus der Türkei sprechen könne, sondern auch von vielen Zuwanderern aus Polen, Rumänien und Bulgarien, Italien und Griechenland.

„Traditionelle Werte wie Familie und Ehre bestimmen vielfach die Erziehung der Kinder der Familien mit Migrationshintergrund“, so Dr. Göckdemir. Sein Appell und Rat für einen guten Umgang im Privaten wie im Beruf: Sich gegenseitig die Hand geben, sich Zeit nehmen, Ziele schriftlich benennen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund anstellen oder auch einen Übersetzer von außerhalb der Familie hinzuziehen, wenn es Verständigungsprobleme gibt.

Der Vorstand des Seniorenrates setzt sich wie folgt zusammen: Horst Dieter Bieri (1. Vorsitzender), Heinrich Hänsel (Stellvertreter), Margret Stoppel (Kassenwartin), Helena Höxter (Beisitzerin) und Wolfram Wittkopp (Schriftführer).

Anfang September musste Margret Stoppel aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand ausscheiden, sie bleibt aber weiterhin Delegierte. Nachrücker sind Werner Meth (vom Seniorenrat als Beisitzer für den Vorstand gewählt) und Kurt Kallabis als Mitglied des Seniorenrates. Horst Dieter Bieri dankte Magret Stoppel für ihr Engagement und freute sich, dass sie als Delegierte weiterhin die Interessen älterer Menschen mit vertreten wird. Alle Vorstandsmitglieder nehmen gerne Anregungen von Bürgern für die Seniorenarbeit auf und bringen diese dann in den zahlreichen Gremien mit ein.

Der Vorstand des Hamelner Seniorenrates mit v. li. Horst Dieter Bieri

Wolfram Witkopp, Dr. F. Gökdemir als Referent, Helena Höxter, Heinrich Hänsel, Karsten Depta (Heimleiter), Tanja Kosche (Pflegedienstleitung ) und

Werner Meth.

Foto: hx



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