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Turmuhr bietet altes Blatt, aber moderne Technik

In Petzen wird die Zeit jetzt wieder geschlagen

Petzen (bus). "Jetzt wissen die Petzer wieder ganz genau, was die Stunde geschlagen hat", sagt der Pastor der Kirchengemeinde St. Cosmas und St. Damian. Was Heinz Schultheiß damit meint, erschließt sich sowohl optisch wie akustisch: In der vergangenen Woche hat das Kirchengebäude seine Turmuhr zurückerhalten. Das historische Zifferblatt gibt an der Südseite des Turmes Auskunft über die exakte Tageszeit, Halb- und Vollschläge verkünden das Vorrücken der Zeiger im Halbstundentakt.

veröffentlicht am 16.11.2006 um 00:00 Uhr

Experten des Glocken- und Turmuhrbetriebs Korfhage aus Melle mon

Über die Erneuerung der Uhr ist in Petzen seit vielen Jahren nachgedacht worden. Dabei spielte vor allen Dingen die Finanzierung eine wichtige Rolle. Schultheiß berichtet mit erkennbarem Stolz, dass die Gesamtkosten in Höhe von etwa 6000 Euro ausschließlich durch Spenden aus der Gemeinde bestritten werden können. In der Summe sind nicht nur die Wiederherstellung des etwa einhundert Jahre alten Blattes und die Neuanfertigung passender Zeiger, sondern auch das Laufwerk und modernste, funkgesteuerte Technik enthalten. Ebenfalls neu ist die Ausrichtung der Uhr. Ursprünglich war der Zeitanzeiger, der Grundausrichtung des Gebäudes folgend, an der Westseite des Turms angebracht. Wegen der veränderten Sichtachse, in der das Pfarrhaus, der Kindergarten und der seitliche Zugang zum Gotteshaus die südliche Seite betonen, habe man von der angestammten Platzierung Abstand genommen, erläutert der Gemeindepastor.

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