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Erst nach zwölf Jahren als stellvertretender Brandmeister ist auch Joachim Gens zum Ortsbrandmeister gewählt worden – nun sagt er ade

In Ohr werden die Brandmeister auf Herz und Nieren geprüft

Ohr (gm). Standing Ovation für Ortsbrandmeister Joachim Gens. Nach 12-jähriger Tätigkeit als Ortsbrandmeister, zuvor war Gens bereits 12 Jahre als stellvertretender Ortsbrandmeister aktiv, verließ er auf eigenem Wunsch die Kommandobrücke der ohrschen Feuerwehr. Sein Nachfolger, 1. Hauptlöschmeister Winfried Stäsche, der zuvor bereits 12 Jahre als Stellvertreter im Amt tätig war, wurde während der Jahreshauptversammlung vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Frank Melde zum Brandmeister befördert. Stephan Schlüter erhielt seinen ersten Stern und darf sich fortan Oberfeuerwehrmann nennen. Als neuer stellvertretender Ortsbrandmeister wurde Heinrich Bodenstab bereits Mitte Dezember vom Emmerthaler Gemeinderat für das Ehrenamt auf Zeit bestimmt. Eine besondere Ehre kam dem Vater des neuen Ortsbrandmeisters zuteil, denn Hauptfeuerwehrmann Norbert Stäsche wurde für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. In seinem letzten Jahresbericht als Wehrführer erinnerte Joachim Gens an acht Brand- und sieben Hilfeleistungseinsätze im vergangenen Jahr. „Das waren 237 Einsatzstunden, sechsmal mehr als im Jahr 2010“, bilanzierte der scheidende Ortsbrandmeister. Die kleine Ortsfeuerwehr, die aus 22 Aktiven, acht Kameraden der Altersabteilung und 161 Förderern besteht, leistete insgesamt 1136 Dienststunden. Fast 49,5 Stunden war jeder Aktive in Ohr im ehrenamtlichen Einsatz. „Das ist eine beachtliche Leistung, denn bei 40 geforderten Stunden pro Mann und Jahr liegen Sie deutlich über dem Soll“, attestierte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Frank Melde der ohrschen Ortsfeuerwehr. Die neue stellvertretende ehrenamtliche Gemeindebürgermeisterin Gabriele Liebig (zum 1. Mal in dieser Männerdomäne als Gemeindevertreterin aktiv) übermittelte Grüße aus Rat und Verwaltung und bedankte sich im Namen der Bürger für die verlässliche Einsatzbereitschaft. Auch Ortsbürgermeister Rudolf Welzhofer attestierte den Blauröcken aus Ohr ein gutes Handling, wenn es um die Sicherheit der Bevölkerung geht. „Sogar ortsübergreifend haben Sie mehrfach bewiesen, dass Sie immer in vorderster Front einer der ersten Aktiven im Einsatzbereich sind“ lobte der Christdemokrat.

veröffentlicht am 12.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 02:41 Uhr

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