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Sogar Emil Machwitz war mit 99 Jahren bei der Hauptversammlung

In Industriepark ausgewichen

Lauenstein (gök). Über 400 Mitglieder hat die freiwillige Feuerwehr Lauenstein. Und auch ihr ältestes förderndes Mitglied Emil Machwitz war bei der Jahreshauptversammlung anwesend. Ortsbrandmeister Uwe Fahrenkamp freute sich über das Erscheinen von Machwitz, was mit 99 Lebensjahren und 60 Jahren Mitgliedschaft nicht alltäglich ist.

veröffentlicht am 26.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 01:41 Uhr

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Die 46 aktiven Brandschützer in Lauenstein hatten im Jahr 2011 viel zu leisten. Da durch die Sanierung der Ortsdurchfahrt die Zufahrt im Ort zum Feuerwehrgerätehaus zeitweise gesperrt war, wich die Ortswehr übergangsweise in den Industriepark Lauenstein – ehemaliges OKAL-Gelände – aus und brachte dort ihr Gerät unter und verrichtete auch Teile der insgesamt 5666 Dienststunden. Im Einsatz war die Ortswehr insgesamt bei drei Bränden und vier Hilfeleistungen. Auch der zur Ortswehr gehörende Strahlenspür- und Messtrupp unter der Leitung von Uwe Wöhler und Kai Wendlandt wurde im vergangenen Jahr zu einem Einsatz gerufen. Die acht Mitglieder des Messtrupps kamen auf 677 Stunden zusätzlichen Dienst.

Positives hatte auch Jugendwart Daniel Jermis zu berichten. 2011 feierte die Jugendfeuerwehr Lauenstein immerhin schon ihr 45-jähriges Bestehen und richtete zu diesem Anlass die Gemeindejugendwettkämpfe aus. Bei den historischen Freundschaftswettkämpfen in Sprengel bei Schneverdingen konnten sie sogar gewinnen und ließen ausschließlich Erwachsenengruppen hinter sich. Dass die Arbeit der Jugendfeuerwehr Früchte trägt, sahen die Anwesenden bei der Jahreshauptversammlung. Denn mit Steven Finke, Daniel Kemnade und Lucas Ulbrich wurden drei Jugendliche zu den aktiven Feuerwehrkameraden übernommen.

Uwe Fahrenkamp und der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Müller beförderten zudem Jens Brock zum Hauptfeuerwehrmann.

Eine besondere Ehrung nahm Frank Müller vor. So ehrte er Heinrich Dörpmund mit der Ehrennadel des niedersächsischen Feuerwehrverbandes in Bronze für dessen langjährige Dienste vor allem in der Jugendarbeit. Dörpmund gründete 1966 die Jugendfeuerwehr und leitete sie anschließend viele Jahre. Zeitgleich nahm er zudem noch die Ämter als Gemeindejugendwart und Kreisjugendwart wahr. Ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern gehörte er beim Spielmannszug der Feuerwehr, deren Leitung er am Anfang auch ganz einfach übernahm.



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