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Tönebön-Camp besteht seit 40 Jahren

In der Natur

Hameln. Vor 40 Jahren hatten sich Pfadfinder der Stämme „Kreuzfähnlein“ und „Florian Geyer“ dafür eingesetzt, dass auf der großen Wiese des in den 1970er Jahren stillgelegten Freibads „Töneböns Teiche“ ein Jugendzeltplatz entsteht. Ihre Bemühungen, vorangetrieben von Wilfried Schwark und Werner Neumann, hatten Erfolg. Der „Jugendzeltplatz Töneböncamp“ im VCP (Verband christlicher Pfadfinder) wurde zu einer internationalen Begegnungsstätte. Englische „Sea-Scouts“ aus der Nähe der Partnerstadt Torbay, irische Pfadfinder, Ferienpass-Kinder, Schulklassen oder Jugendgruppen aus Russland, der Ukraine und den Niederlanden fühlen sich auf dem unter Naturschutz stehenden Platz sehr wohl. Mit internationalen Gästen wurde deshalb auch kürzlich das 40-jährige Platzbestehen gefeiert – unter ihnen Stammgäste wie Gill und Alan Franklin aus Torbay sowie Lehrer und Schüler des Lyzeums II der russischen Stadt Brjansk, das seit zehn Jahren im Camp einen Jugendgemeinschaftsdienst durchführt und damit zur Instandhaltung der Anlage beiträgt. „Ohne diese Unterstützung gebe es das Camp nicht mehr“, betonte Wilfried Schwark, der gemeinsam mit Jana Seerden den Trägerverein leitet. Das Fest sei ein Anlass, Danke all jenen zu sagen, die den Platz mit ins Leben gerufen haben, die ihn hegen und pflegen oder ihn in irgendeiner Weise unterstützen. Auch die Stadt Hameln erwähnte Schwark er dankend.

veröffentlicht am 02.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:10 Uhr

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Thomas Raapke ließ die Entstehungsgeschichte des Camps Revue passieren und nannte einige Gründungsväter. Schwark sei „die gute Seele des Platzes“, fügte Hans-Joachim Bode hinzu. Hameln könne stolz sein auf das Töneböncamp, so Sylke Keil. Es sei ein Ort zum Wohlfühlen und zum Feiern.

Internationale Begegnung am Lagerfeuer mit Gründungsmitgliedern, Stammgästen, Pfadfindern und Pfadfindernachwuchs.

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