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Werksausschuss einstimmig für Vorschläge der Stadt Stadthagen / Gebühr für Kleinkläranlagen steigt

In der Kreisstadt sinken die Abwassergebühren

Stadthagen (mw). In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Werksausschuss des Abwasserbetriebes der Stadt Stadthagen mit den Gebühren für die zentrale und dezentrale Abwasserbeseitigung in der Kreisstadt befasst.

veröffentlicht am 12.10.2007 um 00:00 Uhr

Zur zentralen Abwasserbeseitigung hat die Stadt Stadthagen dem Werksausschuss unter Vorsitz von Gunter Feuerbach (CDU) aufgrund einer ermittelten Dreijahreskalkulation für die Jahre 2008 bis 2010 vorgeschlagen, die Schmutzwassergebühr von 2,51 Euro auf 2,49 Euro pro Kubikmeter und die Niederschlagswassergebühr von 0,31 Euro auf 0,29 Euro pro Quadratmeter zu senken. Teurer soll es indes aufgrund einer aktuellen Gebührenbedarfsberechnung im Bereich der dezentralen Abwasserbeseitigung werden. Nach Auskunft der Stadt Stadthagen werden derzeit noch 24 Hauskläranlagen betrieben, von denen in diesem beziehungsweise nächsten Jahr voraussichtlich sieben Anlagen an die zentrale Abwasserbeseitigung angeschlossen werden. Die Benutzungsgebühr für diese Kleinkläranlagen soll, so der Vorschlag der Verwaltung, von zurzeit 30,45 Euro je angefangenen Kubikmeter eingesammelten Fäkalschlamms auf 36,38 erhöht werden. Dies entspräche zwar einer Erhöhung um rund 20 Prozent, allerdings käme einem Dreipersonenhaushalt eine zentrale Abwasserbeseitigung genauso teuer. Auf die Erhöhung der Benutzungsgebühren für abflusslose Sammelgruben von 88,87 Euro je Abfuhr zuzüglich 1,55 Euro je angefangenen Kubikmeter eingesammelten Abwasser auf 118,01 Euro zuzüglich 1,94 Euro soll dagegen verzichtet werden, da die einzige noch betriebene Sammelgrube voraussichtlich noch in 2007 "aus technischer Sicht" an die zentrale Abwasserbeseitigung von Lindhorst angeschlossen werden soll. DieGebühr soll zudem unverändert bestehen bleiben, falls sich der Anschluss in das Jahr 2008 verschiebt. Der Ausschuss folgte den Vorschlägen der Stadt Stadthagen und beschloss einstimmig, eine entsprechende Empfehlung an den Verwaltungsausschuss zu richten, der sich als nächstes politisches Gremium mit diesem Thema befassen wird.



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