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TSV Eintracht Bückeberge verzeichnet Rekordbeteiligung beim "8. Bücke-Berglauf" am Sonntag

"Immer schön das Standbein durchdrücken"

Stadthagen (mw). 328 Läufer und Walking-Sportler sind gestern beim "8. Bücke-Berglauf" an den Start gegangen. Die wegen des Sturms vom Januar geänderten Laufstrecken kamen bei den Sportlern gut an. Zufrieden war auch Jürgen Bekemeier, Vorsitzender des ausrichtenden TSV Eintracht Bückeberge. Hans Duske, der das Ereignis als Leiter der Laufsparte des Vereins organisiert hatte, sprach von einem "echten Teilnehmerrekord".

veröffentlicht am 23.04.2007 um 00:00 Uhr

In mehreren Disziplinen konnten die Sportler antreten. Ein Halbmarathon, eine zehn Kilometer lange Lauf- sowie (Nordic-)Walking-Strecke, ein 3,4 Kilometer langer Schüler-Lauf und ein "Familienlauf" über zirka zwei Kilometer standen zur Wahl. Start und Ziel war jeweils das Waldstadion Hörkamp-Langenbruch. Da frühere Wegstrecken wegen der Sturmschäden teilweise nicht genutzt werden konnten, hatte der Verein zusammen mit dem Kreisforstamt alternative Wegstrecken ausgearbeitet. Offensichtlich mit Erfolg: "Die Strecke war super - sehr selektiv und sehr abwechslungsreich", so der Buchholzer Uwe Stubel (Luhdener SV) zum Zehn-Kilometer-Lauf. "Die Strecke könnte man beibehalten", schlug Erich Thies vom VfL Bad Nenndorf hierzu vor. Kerstin Prilloff (LC Lauenau), die in Sachen Nordic-Walking unterwegs war, lobte das schöne Landschaftsprofil der Wegstrecke. Es seien "wirklich gute Wege", befand auch Heinrich "Heiner" Bente aus Beckedorf, der beim Halbmarathon Gesamtsieger wurde. Als Bestandteil des "Familienlaufs" stand auch der "Kleine Lauf für kleine Füße" wieder auf dem Programm. Wie die Großen, waren auch die Kleinen mit Ehrgeiz bei der Sache. Einer der jüngsten Läufer war der vierjährige Tim Köhler aus Bückeburg. Zusammen mit Opa, Oma und Schwester Lara (7) lief er einträchtig in einer Linie durch das Ziel. Wie war es denn so auf den zwei Kilometern? "Laufen und gehen", antwortete er. Für einen der vorderen Plätze hat es allerdings nicht gereicht. Anders beim Hamelner Andy Spieß (13) vom TV Jahn Welsede: Er ergatterte den ersten Platz beim Schüler-Lauf. Extra trainiert hatte er dafür nicht. "Ich laufe aber auchsonst viel", so Spieß. Exotisches gab es auch zu sehen. "Ich bin Geher", erklärte Wolf-Rüdiger Berg (56) aus Luhden seinen Laufstil auf der Walking-Strecke. Großen Wert legte er darauf, dass er "nicht gemauschelt" habe. Was beim Gehen zu beachten ist, verriet er auch: "Immer schön das Standbein durchdrücken - ab geht die Post." Großes Lob zollte Bekemeier dem Kreisforstamt für dessen Unterstützung sowie den 80 bis 100 Helfern. Zudem sei so eine Sache ohne einen "leistungsstarken Sponsor" wie der Sparkasse Schaumburg nicht möglich.



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