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Anstrengungen ausweiten

Imagekampagne für fairen Handel starten

Es ist erfreulich, vom Beschluss der Stadt zu lesen, weiterhin ein sicherer Aufnahmeort für Flüchtlinge sein zu wollen. Es ist wohl auch richtig, dass es nicht maßgeblich in der Macht der Kommunen liege, den Ursachen von Flucht und Vertreibung entgegenzuwirken.

veröffentlicht am 28.10.2020 um 17:41 Uhr

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Zu: „Rat erklärt Hameln zu ,sicherem Hafen‘ für Flüchtlinge“, vom 8. Oktober


Ich möchte in diesem Zusammenhang jedoch auf einen relevanten Aspekt hinweisen. Die Stadt Hameln hat sich zur „Fair-Trade-Stadt“ erklären lassen. Die Voraussetzungen dafür sind ja gering genug. Wenn dies nicht allein aus Imagegründen geschah, sondern weiterhin ein ehrliches Anliegen der Stadträte ist beziehungsweise für die Bürger werden soll, dann können und sollten die kommunalen Anstrengungen für einen fairen Handel ausgeweitet werden.

Einigen der ökologischen und ökonomischen Ursachen für die Flucht aus den Heimatländern können wir so langfristig entgegenwirken. Wie wäre es, eine länger dauernde „Imagekampagne“ für den fairen Handel zu starten, um einmal die allgemeine Aufmerksamkeit auf die globalen, wirtschaftlichen Zusammenhänge zu lenken? Und damit eventuell die Bereitschaft zu ökonomisch fairem Handel und Konsum zu fördern? Die Vermittlung von Wissen und die Verantwortung dafür sollte nicht allein den Schulen, das heißt den Lehrern und Schülern, überlassen werden!

Gleichzeitig könnte eine solche Kampagne die Thematiken des Wiederverwertens und des globalen Handels mit Lebensmitteln einbeziehen. Wir wissen, dass unser Ressourcen- und Landverbrauch für unsere „Bedürfnisse“ und unseren Lebensstil unmittelbare Auswirkungen auf die Lebensverhältnisse und die ökonomischen Abhängigkeiten ärmerer Staaten hat.



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