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Heimatfreunde in Quedlinburg und Ostharz

Im Zentrum deutscher Fachwerkkunst

Auetal (la). Die UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg und der Ostharz waren die Ziele der diesjährigen Tagesfahrt des Vereins für Heimatpflege Auetal am vergangenen Sonntag. Die 48 Teilnehmer, gestärkt durch ein unterwegs eingenommenes Mollenfrühstück, besichtigten bei herrlichem Sonnenwetter zunächst mit der "Quedlinburger Bimmelbahn" die mittelalterliche Stadt, die mit 1300 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten als das Zentrum deutscher Fachwerkkunst gilt.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 15:42 Uhr

Die Auetaler Reisegruppe vor dem Rathaus in Quedlinburg.

Viele Entdeckungen in den engen Gassen wurden gemacht und dieüber der Stadt thronende Schlossburg und einige Museen besucht (Fachwerk- Glasmalerei-, Spielzeugmuseum und Feininger-Galerie). Danach ging esüber Thale, vorbei an der Rosstrappe und dem Hexentanzplatz in das Bodetal zur Aussichtsplattform der imposanten Rappbode-Talsperre mit der höchsten Staumauer Deutschlands (106 Meter). Ausführlich wurde das Harzer Talsperrensystem mit seinen vielen Auswirkungen erläutert, wie Hochwasserschutz, Trinkwasserversorgung für viele Großstädte, Stromgewinnung und Freizeitvergnügen für den Tourismus. Weiter ging es in die "bunte Stadt am Harz", Wernigerode, wo auch wieder prachtvolle Fachwerkhäuser und vor allem der Marktplatz mit dem herrlichen Rathaus zu bewundern war. Vorbei an dem Schloss Wernigerode und begleitet durch zahlreiche vorgetragene Harz-Sagen, über Hexen und ihr "Unwesen" führte die gut organisierte Tagesfahrt schließlich am späten Abend wieder ins Auetal zurück. Alle Teilnehmer zeigten sich begeistert von der Fahrt und werden sich an Hand eines ausführlichen Infoheftes noch lange an diesen sonnigen Harzreisetag erinnern.

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