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Drei neue Feuerwehrleute bereichern die Einsatzabteilung in Emmern

Im Wettlauf mit Pitbull-Terriern

Emmern. In der Bilanz bestätigt die Ortswehr Emmern die Statistik der Feuerwehren. Die Abwehr allgemeiner Gefahren und Brandeinsätze halten sich oft die Waage. So wurde die Wehr im letzten Jahr zu drei Brandeinsätzen und drei technischen Hilfeleistungen gerufen. Ein Wohnhausbrand in Kirchohsen und Gasgeruch in Emnmern stachen dabei besonders hervor. Zudem arbeiteten die Feuerwehrleute den Einsatz bei einer müden Taube mit neun Einsatzkräften ab. Die Alarmierung erfolgte mit Sirene und Meldeempfänger. Bei einem weiteren Einsatz unter dem Stichwort „Tierrettung“ unterstützten sie die Polizei beim Einfangen von zwei Hunden. „Die Suche mit der Polizei begann über Minkenerstraße, Hauptstraße, An der Mühle, Auf dem Risch, Gartenstraße. Am Bahnhof konnten wir die Hunde stellen, sie ließen sich aber nicht anleinen und entwischten wieder in Richtung Bahnübergang. In Kipps Kuhle konnten wir die Hunde mit- hilfe von Freunden des Eigentümers an die Leine legen und zum abgesperrten Grundstück zurückführen“, so Ortsbrandmeister Rolf Sievers in seinem Bericht. „Der Sohn des Tierhalters hatte ein Grundstückstor nicht richtig geschlossen und die beiden Pittbull-Terrier liefen im Ort umher. Der Eigentümer befand sich irgendwo in Norddeutschland auf der Autobahn“, führte Sievers weiter aus.

veröffentlicht am 28.01.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:02 Uhr

Mehrere Kameraden halfen bei der Einrichtung der Flüchtlingsunterkünfte in der Linsingen-Kaserne.

„Die jährlich vorgeschriebene UVV-Unterweisung führte der Sicherheitsbeauftragte Burghard Wilke mit zehn Kameraden durch“, berichtete Rolf Sievers. Zwei Unterrichtsblöcke in Sachen Funk- und Kartenkunde übernahm Andreas Riedel.“ Eine erfreuliche Nachricht hatte Ortsbrandmeister Rolf Sievers zu verkünden. Zum 1. Januar 2016 wird die Einsatzabteilung durch drei neue Feuerwehrleute verstärkt. „Dadurch ist die Wehr wieder in der Lage, die gesetzlich geforderte Mindeststärke in der Einsatzabteilung sicherzustellen“, freute sich Sievers. Und auch Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke zeigte sich erfreut, in diesem Zusammenhang wies er auf die bevorstehende Auflösung der Feuerwehr Großenberg hin. Sollte langfristig der Brandschutz nicht durch andere ortsnahe Feuerwehren sichergestellt werden können, müsste unter Umständen über die Einrichtung von Pflichtfeuerwehren nachgedacht werden, meinte Wöbbecke. Gemeindebürgermeister Andreas Grossmann und Wöbbecke dankten den Kameraden für die Unterstützung, bei der Einrichtung der Flüchtlingsunterkünfte. Grossmann kündigte an, dass unter anderem jährlich mindestens eine Tragkraftspritze als Ersatz für die in die Jahre gekommenen Pumpen in den Ortswehren angeschafft werden soll.

Ortsbürgermeister Rudolf Welzhofer bedankt sich bei der FF Emmern, nicht nur für die eigentlichen Aufgaben, sondern auch besonders für die gute Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Vereinen. Der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Kirchohsen, Thomas Jordan, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der FF Emmern. Der Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Brockmann richtete den Blick auf die Gemeindefeuerwehr Emmerthal. Weiterhin berichtet er über die Ersatzbeschaffung von zwei Tragkraftspritzen für die FF Grohnde und Hagenohsen. Die seit August 2014 gültige Alarm- und Ausrückeordnung wurde in einigen Punkten nachgebessert. Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Brockmann beförderte Hauptfeuerwehrmann Andreas Riedel zum Ersten Hauptfeuerwehrmann und den Feuerwehrmannanwärter Matthias Wilke seine zum Feuerwehrmann.ubo



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