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Freiwillige Feuerwehr Egge hat hohe Frauenquote

Im Visier steht das Jubiläum

Egge (sbr). Im Jahr ihres 75-jährigen Bestehens müssen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Egge an manche neue Begrifflichkeit gewöhnen: So ist man nicht mehr Mitglied der aktiven Wehr, sondern der Einsatzabteilung, und der neue Funkrufname der Egger lautet nicht mehr 42/23, sondern zukünftig 14 für die Gemeinde Aerzen, 40 für das TSF und 33 als Ortsbezeichnung. Doch im Mittelpunkt des Jahresgeschehens steht natürlich das große Jubiläumsfest mit Kreisverbandstagung vom 7. bis 9. Juni.

veröffentlicht am 10.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 00:21 Uhr

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Mit einer Frauenquote von insgesamt 34 Prozent liegt die Ortswehr Egge ganz vorn im Kreisgebiet. Insgesamt 44 Aktive, davon 15 Frauen, leisten ihren Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Egge. Weitere zwölf Kameraden in der Altersabteilung sowie 55 Passive und Förderer und die Jugendfeuerwehr summieren sich zu einer Gesamtzahl von 127 Mitgliedern. Das Durchschnittsalter der aktiven Wehr beträgt 32 Jahre. Insgesamt leisteten die Brandschützer 7131,5 ehrenamtliche Stunden an 265 Terminen. Unter anderem wurden Entstehungsbrände sowie technische Hilfeleistungen in 72 beziehungsweise 35,5 Stunden abgearbeitet. Dazu kam der Großeinsatz bei der Aerzener Brotfabrik, der auch die Egger Wehr über Stunden beschäftigte. Als Ausrichter des Gemeindewettbewerbs sicherten sich die Egger die Plätze eins und fünf. Auf regionaler Ebene reichten 389 Punkte für Platz 26. Die Truppmann 1- Ausbildung absolvierten Jan-Hendrik Specht, Anna-Lena Grabbe und Carolin Friedrichs erfolgreich. Die Truppmann 2-Ausbildung schloss Annika Pape mit Erfolg ab. Franziska Blome besuchte den Tuppführer-Lehrgang. Hauptlöschmeister Wolfgang Kutzsche wurde für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt. Franziska Blome wurde zur Hauptfeuerwehrfrau befördert, Nils Friedrichs zum Oberfeuerwehrmann, Isabell Pape und Henrieke Meier zu Oberfeuerwehrfrauen, Anna-Lena Grabbe und Carolin Friedrichs zu Feuerwehrfrauen und Jan-Hendrik Specht zum Feuerwehrmann.

Einstimmig beschloss die Feuerwehr, dass künftig die Alarmierung der Ortswehr zusätzlich zum Sirenenalarm auch per SMS übers Handy erfolgen soll.

Carolin Friedrichs, Jan-Hendrik Specht, Anna-Lena Grabbe, Franziska Blome, Isabell Pape, Nils Friedrichs, Henrieke Meier, Ortsbrandmeister Heiner Pape, Wolfgang Kutzsche und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jörg Pyka (v. l.). Foto: sbr



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