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Heinz Priesmeier starb im Alter von 90 Jahren

Im Schatten des Fuji

Rinteln (wm). Im 91. Lebensjahr ist Heinz Priesmeier gestorben, vielen Rintelnern als Kaufmann und Unternehmer bekannt, der sich im Gewerbeverein wie Heimatbund Grafschaft Schaumburg engagiert hat.

veröffentlicht am 16.08.2006 um 00:00 Uhr

Noch vor seinem Tod konnte Heinz Priesmeier - was ihm wichtig wa

Vieleältere Rintelner wissen, dass der ehemalige, weit gereiste Marineoffizier etwas von einem Abenteurer an sich hatte, bevor er nach dem Krieg Ingrid Kottmann vom führenden Bekleidungsgeschäft Kottmann kennen lernte und heiratete. Der Marineoffizier, der von 1943 bis 1947 in Japan gelebt hat, wurdeKaufmann und führte erfolgreich über Jahrzehnte das 1820 gegründete Geschäftshaus, in der sich Schaumburger wie Lipper mit aktueller Mode für jedes Alter und jede Lebenslage einkleideten. Priesmeier organisierte mit die ersten Modenschauen in der Weserstadt, war in der Industrie- und Handelskammer engagiert und vergrößerte mehrmals die Geschäftsräume in der Weserstraße. Ende 1980 wurde das Unternehmen verkauft. Heinz Priesmeier blieb nicht untätig, sondern übernahm viele Ehrenämter in der Stadt. Er war unter anderem im Gewerbeverein tätig und führte lange Jahre Rintelns traditionsreichen Kegelclub "De Kray" als Präsident. Auf einigen hundert Seiten hat Priesmeier in seinen letzten Jahren seine Erlebnisse in Japan unter dem Titel "Im Schatten des Fuji" festgehalten. Als Grundlage dienten dem Senior seine detaillierten Tagebücher aus dieser Zeit. Der damals 28-Jährige war Adjutant beim deutschen Marineattaché in Tokio gewesen. Heinz Priesmeier hinterlässt seine Ehefrau, drei Söhne und sieben Enkelkinder.

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