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Von der Süßen Mutter bis St. Katharina Rehren / Pfarrer Matthias Ziemens begleitet Gruppe

Im Rollstuhl unterwegs auf dem Pilgerweg

Rehren (rd). Bückeburger und Obernkirchener Katholiken sind gemeinsam vom Gasthaus Süße Mutter zur Filialkirche St. Katharina in Rehren gepilgert. Zu diesem Gang aufgerufen hatten der Pfarrgemeinderat Bückeburg und der Katholikenrat der Seelsorgeeinheit Obernkirchen/Rehren.

veröffentlicht am 13.09.2008 um 00:00 Uhr

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Vertreter beider Gremienäußerten sich zufrieden über die Resonanz ihres Aufrufs. Auch der Pfarrer der neuen Großgemeinde, Matthias Ziemens, machte sich mit auf den Weg. Nach der ersten Etappe blickte er zurück auf die Geschichte des Pilgerns und forderte die Teilnehmer auf, einen Teil des Weges schweigend zu gehen. Ort der nächsten Besinnung war die alte Kirche in Kathrinhagen. Der Organisator des Pilgerganges, Johannes Kersting, wies darauf hin, dass man den letzten Teil der Strecke auf dem ökumenischen Pilgerweg von Loccum nach Volkenroda zurücklege. An der neuen Kirche St. Katharina sorgte Friedrich Franz Brehmeiner vom Kirchenvorstand für die Begrüßung und bot Getränke an. Im Gottesdienst erläuterte Pfarrer Matthias Ziemens anhand der drei Schlüsselbunde aus Bückeburg, Obernkirchen und Rehren, welche Aufgaben sich in der Großgemeinde stellen. Einen Gedankenaustausch gab es in den Gemeinderäumen unter der Kirche. Auf dem Rückweg erlebte ein Bückeburger Teilnehmer noch eine nette Begebenheit. Bald nachdem er Rehren mit seinem Rollstuhl verlassen hatte, erkundigte sich eine Feuerwehrfrau, ob sie ihm helfen könne. Offenbar hatte sie angenommen, dass der Pilger aus einem Heim ausgerückt sei. Als dann aber seine Ehefrau für Klarheit sorgte, konnte der pilgernde Rollstuhlfahrer weiterfahren.

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