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Jahreshauptversammlung des TSV Rischenau mit Ehrungen für verdiente Mitglieder

Im Jugendbereich bewegt sich was

RISCHENAU. Auf ein Sportjahr voll Licht aber auch Schatten, so der Vorsitzende, Detlef Töberich, blickte der TSV Rischenau im Rahmen seiner nur mäßig besuchten Jahreshauptversammlung zurück.

veröffentlicht am 07.03.2017 um 12:13 Uhr

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Reporter

„Alle Aktivitäten unseres Vereins lassen sich nur durch das ehrenamtliche Engagement von vielen Leuten realisieren“, forderte er auch den Einsatz jüngerer Vereinsmitglieder bei der Übernahme von Funktionen oder Projekten. „Dazu muss man nicht erst über 50 sein“, fügte er hinzu.

Nicht zuletzt durch die Flüchtlinge, die hier gestrandet sind, hat der TSV Zuwachs bekommen, von dem vor allem die Fußballabteilung profitiert hat. Von der Egidius Braun-Stiftung des DFB hatte der Vorsitzende des Fußballkreises, Gottfried Dennebier, im Sommer dem Verein für die Integrationsarbeit 500 Euro überreicht. Jetzt kam er erneut nach Rischenau, um verdienten Sportlern Ehrennadeln zu verleihen. In Abwesenheit erhielt Jürgen Biastoch diese in Gold für seine 30-jährige Mitgliedschaft und sein Engagement um die Fußballer von der Jugend bis zu den Altherren sowie seine Vorstandsfunktionen, die er bis heute wahrnimmt. In Silber erhielten die Nadel Karin Trompeter für ihr Engagement in der Leichtathletik und für das Sportabzeichen, Mario Boger für seine Vorstandsarbeit sowie in Abwesenheit Martin Eichmann, der jahrelang als Spieler und als Sozialwart und Geschäftsführer des Vereins aktiv war.

Der harte Kern der 1974 gegründeten Laufgruppe, die innerhalb von 20 Jahren 17 Volksläufe organisiert hatte, besteht immer noch und hält sich heute mit Gymnastik fit. Der TSV ehrte die Ausdauer von Gerhard Bahmeier, Manfred Brand, Günter Hinz, Bernd Kretschmann, Horst Meier und die Treue der Passiven wie Reinhard Mühlenhof, Reinhard Golücke und Fritz Wieneke mit einem Geschenk.

Jugendwart Jannik Müller freute sich zwar über die Ausweitung der Jugendspielgemeinschaft auf nunmehr alle Sportvereine der Großgemeinde und die damit mögliche Besetzung aller Altersklassen mit „Lügder Mannschaften“. Aber er warnte genau wie der Vorsitzende vor den sich abzeichnenden Auswirkungen für die Seniorenmannschaften in der Zukunft. Hoffnung gebe es, dass die F-Jugend jetzt mit vier Teams an den Start gehe.

Beim Turnen berichtete Ute Müller: „Hier kann sich etwas entwickeln.“ Ähnliches bahne sich auch im Jugendbereich beim Ballspielen an, verkündete Töberich.

Beim Fußball musste die Herrenmannschaft in der letzten Saison den Abstieg aus der Bezirksliga verkraften. In dieser Saison konsolidiert sich das Team in der Kreisliga A. Die 2. Herrenmannschaft macht den Verantwortlichen aber Sorgen. „Die Einstellung einiger Spieler ließ erheblich zu wünschen übrig“, kritisierte Obmann Sebastian Tunke und verkündete die Konsequenz: Man werde in der nächsten Woche diese Mannschaft vom Spielbetrieb abmelden und in der neuen Saison mit jungen motivierten Spielern in Kreisliga C neu beginnen. Insgesamt gesehen, so beklagte er auch, werde die Spielerdecke immer dünner.

Die Tennisabteilung schlägt sich wacker, berichtete Wilfried Schäfer. Das konnte Kari Trompeter von den Dorfmeisterschaften in der Leichtathletik nicht berichten, denn hier ließ die Teilnahme erheblich zu wünschen übrig. Auch bei den Sportabzeichen erwartet sie in diesem Jahr wieder mehr Bewerber. Guten Zuspruch haben die Projekte „Pilates“ und „Zumba“, die auch weiterhin als Breitensportangebote für jedermann im Programm des TSV Rischenau zu finden sein werden. Vom 14. bis 20. August richtet der TSV eine Sportwerbewoche aus.AFK



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