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Landkreis Holzminden sucht Familienrat-Koordinatoren / Infoveranstaltung am 12. Januar

Im Einsatz für und mit Menschen

Kreis Holzminden. Seit Herbst 2012 arbeitet das Dezernat „Jugend und Familie“ des Landkreises Holzminden mit einem neuen Verfahren, das vor rund 30 Jahren in Neuseeland entwickelt wurde und mit dem man im Kreis Holzminden nach Angaben der Mitarbeiter sehr gute Erfahrungen gemacht hat: dem Familienrat. Der Familienrat stellt die eigenen Ressourcen und Unterstützungssysteme der betroffenen Familien in den Mittelpunkt der Problemlösung. Häufiger als in herkömmlichen Hilfeplanverfahren finden die Familien selbst Lösungen für ihre Probleme und Sorgen. Auch die Akzeptanz der gefundenen Lösungen und die Motivation zur aktiven Mitarbeit erhöhen sich durch den Familienrat laut Verwaltung deutlich. Das von der HAWK Holzminden wissenschaftlich begleitete Modellprojekt soll aufgrund der guten Erfahrungen auf andere soziale Bereiche übertragen werden, denn familiäre und nachbarschaftliche Unterstützung kann auch bei alten und/oder kranken Menschen, bei Menschen mit Behinderungen oder bei (werdenden) Eltern eine wertvolle Hilfe sein.

veröffentlicht am 30.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:56 Uhr

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Dazu ist am Montag, 12. Januar, von 17 bis 19 Uhr im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Holzminden (Kantine) eine Infoveranstaltung geplant. Im Rahmen dieser Veranstaltung erfahren Interessierte mehr zu den Aufgaben eines Koordinators und zur dreitägigen Schulung (14. und 15. Februar sowie 28. Februar jeweils in der Zeit von 9 bis 17 Uhr). Außerdem können die Teilnehmer konkrete Fragen an Mitarbeiter des Dezernats und an bereits aktive Koordinatorinnen richten.

Koordinatoren sollten gerne mit Menschen arbeiten und gut organisieren können. Sie müssen aber auch in der Lage sein, sich von den pädagogischen Zielen und Problemlagen der Familien abzugrenzen. Aus diesem Grund werden Personen ohne pädagogische Ausbildung bevorzugt. Die Koordinatoren leiten pro Jahr maximal drei Familienräte (jeweils 20 bis 30 Stunden Aufwand) und erhalten für ihre Tätigkeit eine kostenlose Schulung und eine Aufwandsentschädigung. Ein besonderes Interesse besteht an Personen mit Migrationshintergrund oder Interessierte, die neben der deutschen Sprache auch andere Sprachen gut beherrschen. Für Fragen zum Familienrat steht ab dem 5. Januar auch Tobias Frank (05531/707358) beim Landkreis zur Verfügung. red



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