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Viele Kandidaten für die Jugendvertreterwahl

Im Betrieb engagiert

Hameln. Unter dem Motto „Biss muss sein – Zukunft mitbestimmen“ werden in der Region der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim in mindestens 30 Betrieben insgesamt 74 Jugend- und Auszubildendenvertreter gewählt. Die Wahlen der Auszubildenden- und Jugendvertretungen finden jetzt nach den gesetzlichen Bestimmungen turnusgemäß in Betrieben der Metall- und Elektro-, Holz- und Textilbranche statt. In jedem Betrieb mit einem Betriebsratsgremium und mindestens fünf oder mehr beschäftigten Azubis gibt es die Möglichkeit zu wählen.

veröffentlicht am 17.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:41 Uhr

Die größten Jugend- und Auszubildendenvertretungen werden in der Region Hameln bei Stüken in Rinteln, der Aerzener Maschinenfabrik und Lenze in Aerzen und Groß Berkel gewählt. In der Region Alfeld sind bei Wabco und Ammann Asphalt die größten JAV Gremien und im Hildesheimer Bereich ist bei Bosch mit über 150 Auszubildenden ein 7-köpfiges und bei KSM Castings ein 5-köpfiges Gremium zu wählen.

Alle Wahlvorstände wurden optimal von der IG Metall auf Wahlvorstandsschulungen zur Durchführung der Wahl vorbereitet. Bei der Kandidatenfindung war festzustellen, dass sich sehr viele Jugendliche für die Inhalte und Qualität der Ausbildung sowie für die Übernahme nach der Ausbildung engagieren wollen. „Wir hatten noch nie so viele Kandidatinnen und Kandidaten“, merkt Mathias Neumann, Jugendsekretär der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim, an. „Es geht nicht um goldene Wasserhähne, aber Fertigkeiten und Kenntnisse des jeweiligen Ausbildungsberufs müssen auch zukunftsfähig vermittelt werden. Das ist leider nicht immer so“, nennt Neumann als Ausbildungsproblem. Noch nicht überall werden Berichtshefte im Betrieb geschrieben und noch nicht überall gibt es ausreichendes Ausbildungsmaterial und freigestelltes und qualifiziertes Ausbildungspersonal. Die Jugend- und Auszubildendenvertreter werden weiterhin gemeinsam mit den Betriebsräten und der IG Metall vor Ort daran arbeiten, berichtet Mike Wasner vom Regionalbüro der IG Metall in Hildesheim.

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