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Am Ratsgymnasium starten Proben für das Stück "Die Rockmusik"

"Im besten Sinne interkulturell" - deutsch-polnisches Theaterprojekt

Stadthagen (web). Bereits zum zweiten Mal stellen das Stadthäger Ratsgymnasium und dessen Partnerschule im polnischen Slupca im Zuge des Schüleraustausches ein gemeinsames Musik-Theater-Projekt auf die Beine. Rund 50 deutsche und polnische Schüler erarbeiten ein Theaterstück zum Thema "Die Rockmusik - Sprengsatz in den spießigen sechziger Jahren".

veröffentlicht am 23.03.2007 um 00:00 Uhr

Deutsch-polnische Begegnung auf der Bühne: Schüler des Stadthäge

Vor zwei Jahren ist das Pilotprojekt "Xchange" in Kooperation mit dem Schauspiel Hannover ins Leben gerufen und mit großem Erfolg von deutschen und polnischen Schülern auf der Bühne des "ballhof 2" in Hannover aufgeführt worden. Die positive Resonanz auf das Projekt habe schließlich dazu inspiriert, das Konzept weiterzuverfolgen, berichtet Harald Ruprecht, einer der Leiter der Musik-AG des Ratsgymnasiums. Die Proben für das diesjährigen Musik-Theaterstück, das sich an der Romanvorlage "Populärmusik aus Vittula" von Mikael Niemi orientiert, haben bereits begonnen. 14 polnische Gymnasiasten der neunten und zehnten Klasse sind mit ihrer Lehrerin Jolanta Bartkowiak angereist, um mit den 35 Schülern des Ratsgymnasiums, darunter vier Musiker und 31 Schauspieler, gemeinsam eine Theater-Collage zu erarbeiten. Die Ergebnisse dieses Workshops sollen am Dienstag, 27. März, im polnischen Slupca aufgeführt werden. Mit dem Ende des Austausches sind die Theaterproben aber noch lange nicht vorbei. Die Musik-Theater-AG arbeitet unter der Leitung von Dietmar Post und Harald Ruprecht weiter an der Inszenierung, um das Stück Ende Mai auch im Ratsgymnasium aufführen zu können. Der von Andreas Kraus organisierte Schüleraustausch mit Polen beschäftigte sich bisher mit historischer Aufarbeitung. Statt der Geschichte rückt nun mit dem Musik-Theater-Workshop die Kultur in den Mittelpunkt. Es sei wichtig, sich kulturbetont auseinander zu setzen, sagte Post. Gegenseitige Vorurteile würden dadurch am deutlichsten sichtbar und könnten so überwunden werden, fügte Ruprecht hinzu. Das Musik-Theater-Projekt sei "im besten Sinne interkulturell", so Post.



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