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Autobahnmeisterei macht in Rehren ungewöhnlichen Fund / "Hasch-Gärtner" schnell ermittelt

Illegaler Hanfanbau im Regenrückhaltebecken

Rehren (la). Am Mittwoch haben Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Lauenau das Regenrückhaltebecken unter der Autobahn 2 kontrolliert und dabei einen ungewöhnlichen Fund gemacht: Auf einer Europalette standen zwischen Schilfpflanzen vier Balkonkästen und einige Töpfe mit Hanfpflanzen.

veröffentlicht am 19.05.2007 um 00:00 Uhr

Sichergestellt: Hanfpflanzen aus dem Regenrückhaltebecken. Foto:

Jürgen Jansen von der Polizeistation Rehren stellte die 71 noch recht kleinen Pflanzen sofort sicher. Da die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei ihm eine gute Beschreibung von einer Person geben konnten, die sie in dem Gebiet gesehen hatten, kam der erfahrene Polizist schnell darauf, wer der illegale"Gärtner" sein könnte und stattete dem einschlägig bekannten jungen Mann einen Besuch ab. Der 23-jährige Rehrener gestand, die Hanfpflanzen für den eigenen Haschischbedarf angepflanzt zu haben. Die Hanfpflanzen wurden inzwischen zur Polizeiwache nach Rinteln gebracht. Hier soll der THC-Gehalt gemessen werden. "So kann festgestellt werden, wie viel Haschisch die Pflanzen ergeben hätten", erklärte Jansen. Der Rehrener wird sich vor Gericht werden illegalem Anbau von Betäubungsmitteln verantworten müssen.



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