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Tintenfisch-Pilz penetrant und ungenießbar / Marktbrunnen-Überbauung weiterhin umstritten

"Illegale Einwanderer" im Rindenmulch

Rinteln (ur). Von Bärbel Rehmeier erhielten wir den Hinweis auf ein zumindest optisch als Fabelwesen zwischen Pflanzen- und Tierreich erscheinendes Gewächs, dass "neben den schönsten Blumen und dicksten Kirschen" im artenreichen Garten ihrer Nachbarin anzutreffen ist und nach ausführlicher Internet-Recherche einen "Tintenfisch-Pilz" darzustellen scheint. Der zur Gattung der Bauchpilze zählende Gartenbewohner stammt ursprünglich aus Neuseeland oder Australien. Er ist zwar nicht giftig, kann aber einen höchst penetranten Geruch entwickeln und gilt damit in jedem Fall als ungenießbar. Nach Europa gelangen seine Sporen bisherigen Erkenntnissen zufolge vornehmlich über Rindenmulch, wie er in Gärten und auf Wegen gern genutzt wird.

veröffentlicht am 20.08.2008 um 00:00 Uhr

Kirsten Welter aus Porta Westfalica freute sich bei einem Besuch in Rinteln darüber, das neben den etablierten Kaffeehäusern und Restaurants immer mehr Bäckereien dazu übergehen, auch Kaffee und Kuchen "vor der Tür" anzubieten: "Wenn man nicht ausgedehnt sitzen und plaudern oder Zeitschriften lesen möchte, ist das eine gute und zudem preiswerte Alternative: Jedenfalls, solange diese Betriebe dann nicht mit den Preisen überziehen!" Besonders gefiel ihr in dieser Hinsicht ein neuer Laden für "Backwaren von gestern" in der Fußgängerzone, bei dem ein Kaffee mit Kuchen schon für weniger als zwei Euro zu haben ist. Kein Verständnis hat Wohnmobilist Andreas Schubert dafür, dass beim Altstadtfest der Marktbrunnen überdacht war: "Unsere Kinder von vier und sieben Jahren sind jedes Mal bei Besuchen in Rinteln ganz begeistert vom Rumtollen dort und den Wasserspielen. Soll denn der Markt künftig nur noch zum Abfüllen der Erwachsenen dienen - und die Kleinen können sehen, wo sie bleiben?" Er jedenfalls wünscht sich, dass es bei diesem einmaligen Versuch bleibt. Für eine verniedlichende und zudem in eine ganz falsche Richtung weisende Bezeichnung hält Werner Kopka aus Bückeburg die auch in unserer Berichterstattung häufig gebrauchte Formulierung "Kinderschänder": Seine Position: "Das trifft es nun wirklich nicht - man sollte doch eindeutig von Kinderquäler sprechen beziehungsweise schreiben!" Ein probates Mittel zur Abwehr telefonischer Anfragen von Marktforschern oder Werbern hat Isa Müller entwickelt: "Ich frag immer gleich: Wie viel Honorar bekomme ich bei Ihnen für das Zuhören - dann legen die meistens auf!" Ist Rinteln die Stadt der besonders Sehschwachen oder will man hier besonders weitsichtig werden? Das fragt sich Rosemarie Werth aus Möllenbeck mit ihrem Mann angesichts der Tatsache, dass noch ein weiteres Brillengeschäft in der Innenstadt aufmachen will. "Bei dieser Entwicklung verliert die Fußgängerzone an Attraktivität, wenn dadurch die Vielfalt des Angebots verloren geht." Interessiert nimmt Gudrun Bokeloh aus Rinteln die Anzeigen zu Hochzeiten, Geburten und anderen freudigen Ereignissen zur Kenntnis, meint aber: "Ich würde es besser finden, wenn die so platziert und gestaltet würden, dass sie besser zur Geltung kommen - vielleicht fällt Ihrer Anzeigenabteilung dazu ja mal was ein."



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