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Tafel für die Johanne-Lücke-Stiftung im Kirchenfoyer enthüllt / Breiter Raum für weitere Spender

Ihre Namen stehen auf dem Holzrelief

Tündern. Was für ein Abend! Die schöne alte Kirche in Tündern strahlte am Freitag, dem 23. Oktober, im hellen Glanz ihrer Kronleuchter, das Innere mit seinen schönen Gewölben, frisch renoviert, umhüllte die zahlreich erschienenen Tünderaner mit festlicher Stimmung: Was galt es zu feiern?

veröffentlicht am 04.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 13:21 Uhr

Viel Raum für die Namen weiterer Stifter bietet die von Tischler

Es war das gerade fertiggestellte Zeugnis einer aufmunternden Solidarität vieler Gemeindeglieder, eine Stiftertafel für die Johanne-Lücke-Stiftung. Über letztere wurde kürzlich in dieser Zeitung berichtet.

Tischlermeister Gerhard Gold hat ein mit großem handwerklichem Können und mit künstlerischem Einfühlungsvermögen hergestelltes Holzrelief geschaffen, das im Vorraum der Kirche an der Wand angebracht, als Höhepunkt dieses Abends feierlich enthüllt wurde. Auf dieser Tafel sind die Namen zahlreicher Stifter verewigt, die mit ihrer guten Tat und Gemeinsinn das Stiftungskapital dieser segensreichen Einrichtung vermehrt haben. Vivant sequentes – das heißt, es sind noch eine Reihe weiterer freier Plätze auf dieser Tafel. Sie liefert Ausdruck vom Willen vieler Gemeindeglieder, im Zeitalter leerer öffentlicher Kassen die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Unterstützt werden damit die Kinder- und Jugendarbeit ebenso wie ältere und in Not geratene Menschen. Finanziert wird mit den Spenden auch der Erhalt der halben Pastorenstelle von Pastorin Mareile Glaubitz.

Prof. Dr. Meier-Burgdorff (Geige), Herr Rudolf an der Orgel und die Sopranistin Stefanie de Boer umrahmten mit Stücken von Bach, Händel und Cesar Franck meisterhaft die Reden von Herrn Schwäkendiek, dem Vorsitzenden, Frau Burkart, Herrn Schünemann, Herrn Kolster und Herrn Griese, die sich allesamt um die Stiftung verdient machen.

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Nachdenklich machten ihre Ausführungen – sie nahmen die Zuhörer mit auf eine Reise, in der die Stärke durch gemeinschaftliches Handeln und Verantwortungsgefühl aufblitzt und ihren Platz gefunden hat. Der festliche Abend fand seinen Abschluss bei „Wein, Wasser und Brot“ und vielen angeregten und fröhlichen Gesprächen aller Gestalter und Besucher dieses Abends im hellen, leuchtenden Kirchenschiff.

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